Hallo, mein Name ist Kunstbau.

Eintritt frei! Di–So, 14–20 Uhr

Hallo, mein Name ist Kunstbau.

Ich bin ein Raum mit vielen Möglichkeiten.

Du kennst mich schon als Ausstellungsraum? Ich probiere jetzt mal etwas Neues und werde zum Experiment.

Ist das eine Ausstellung? Vielleicht. Aber ohne fertige Antworten. Denn was hier passiert, entsteht im Prozess – durch gemeinsames Handeln, Forschen und Gestalten. Der Raum verändert sich ständig, weil wir ihn zusammen nutzen, ausprobieren, neu denken.

Gemeinsam mit Künstler*innen, Vermittler*innen, Kollektiven, Besucher*innen, Vereinen und Initiativen entwickeln wir als Museum neue Ideen. Alle bringen eigene Themen und Arbeitsweisen mit, sprechen für sich selbst. Gleichzeitig arbeiten wir gemeinsam an Konzepten für das Museum, greifen Impulse auf und reagieren aufeinander.

Die Arbeit mit und an diesem Raum bedeutet für uns deshalb: einladen, zusammenbringen, begleiten. Wir schaffen einen Rahmen, in dem unterschiedliche Perspektiven möglich sind. Das bedeutet auch, dass wir auf Entwicklungen reagieren, nicht alles im Voraus planen. Viele Konzepte entstehen im Prozess – mit dem Raum und den Beteiligten.

Was macht ein Museum einladend für unterschiedliche Menschen? Wie können wir Wissen teilen? Wie sehen die Räume aus, in denen wir uns begegnen, uns austauschen und ins Machen kommen?

Gemeinsam mit Euch bauen, lesen, schlendern, entdecken wir. Wir probieren aus, verändern, diskutieren, schreiben. Wir machen Musik, erfinden, denken nach, verwerfen. Wir trinken Kaffee, spielen, tanzen, üben, erforschen, erzählen, entspannen. Wir schlafen, improvisieren, gestalten und kommen zusammen.

Welche Ideen haben wir noch nicht gedacht, die ein Museum braucht?

Nach diesen Wochen im Kunstbau werden wir die Vermittlungsräume im Lenbachhaus neu gestalten. Was hier im Kunstbau passiert, verstehen wir als Test. Wir schauen, was funktioniert, was fehlt, was bleibt. Der Raum verändert sich mit der Zeit. Wir dokumentieren die Erfahrungen, um sie weiterzudenken und langfristig ins Museum mitzunehmen.

Ihr könnt an Workshops teilnehmen oder selbständig Dinge an einzelnen Stationen ausprobieren. Bringt Leute mit, trefft euch auf ein Getränk. Oder kommt kurz vorbei, ruht euch aus, schaut euch um.

Das Projekt eröffnet am 25.6. mit einem ganztägigen Veranstaltungsprogramm.

Eintritt frei, Öffnungszeiten Dienstag–Sonntag 14–20 Uhr.

Konzeption und Realisierung: Mona Feyrer, Annabell Lachner und Wen-Ling Chung
 

zur Website www.hallo-kunstbau.de

Wandtexte (DE / EN, PDF)

Medienpartner

Stimmen

"Wie könnte das Museum der Zukunft aussehen, wie gelingt es, diejenigen ins Haus zu holen, die keinen Kunsthintergrund haben? Die Macherinnen von 'Hallo, mein Name ist Kunstbau' schreiben dem Museum spielerisch und selbstbewusst eine agency zu. (…) [Das] Modul der 'Musikbaustelle' macht [im Kunstbau] einen konkreten Vorschlag: Nicht zu trennen zwischen künstlerischen Prozessen und ihrer Vermittlung und die Partizipation des Publikums ernsthaft einzubinden in sich stetig verändernde museale Situationen: Kunst als Baustelle, hands on!"

K. Erik Franzen, Monopol

"Nur: Wie vermittelt man Kunst, Kultur, Wissen so, dass es auch ankommt und hängen bleibt? Genau um diese Frage geht es bei dem Kunstbau-Projekt. (...) Und wie findet man das am besten heraus? Indem man sich mit vielen anderen Kreativen zusammentut. Von den RuhrgebietsSpatzen über das Bayerische Staatsballett bis zum Verein Schnecken im Hochbeet: Etliche Institutionen, Kollektive, Künstlerinnen und Künstler werden in den kommenden sechs Wochen im Kunstbau dabei sein. Und auf ihre individuellen Weisen (-) Wissen vermitteln. An diesem grandios zentral gelegenen Ort direkt an der U-Bahn, barrierefrei, weitläufig."

Ceren Balantekin, Merkur

"Alle Münchnerinnen und Münchner, die den spielerischen Wettkampf lieben, können dort gegeneinander antreten. Etwa bei klassischen Gesellschaftsspielen wie Memory, beim Tischtennis (...) oder bei einem eigens entwickelten Spiel der Gastgeber. Wer Lust hat zu spielen, ist hier genau richtig!"

Sophia Willibald, Abendzeitung München

"Der Kunstbau wird dadurch auch zum Experimentierfeld und zur Inspiration, um die Vermittlungsräume des Lenbachhauses neu zu gestalten. Auf dem Plan stehen offene Tanz- und Spielangebote genauso wie Musik- und Bastel-Workshops oder abendliche Konzerte. Eine hohe Priorität hat immer eine weitgehende Barrierefreiheit sowie der spielerische Zugang zur Kunst. Möglichst jeder soll diesen öffentlichen Raum mitgestalten können."

Carolin Felden, SZ

"Willkommen im Kreativ- und Spiele-Paradies im Lenbachhaus-Kunstbau. (...) Der riesige langgestreckte Raum über der U-Bahnstation Königsplatz bietet ein Angebot für alle und ist eine Mischung aus Atelier, Werkstatt und Abenteuerspielplatz."

Roberta De Righi, Abendzeitung München

"Unter dem Namen "Hallo, mein Name ist Kunstbau" konnten Besucherinnen und Besucher bis Anfang August hier nähen, hämmern, sägen, Wettrennen veranstalten, schaukeln, klettern, tanzen oder spielen.Vor allem Familien mit Kindern tobten sich hier aus. Und es gelang etwas, wovon andere Museen nur träumen: "Jugendliche im Alter von ca. 13-18 Jahren kamen auch allein - eine Zielgruppe, die wir in Angeboten sonst schwerer erreichen", sagt Museumsdirektor Matthias Mühling. Viele seien zum ersten Mal mit dem Lenbachhaus in Berührung gekommen. Die Reaktionen quer durchs Publikum: "Begeisterung über Irritation bis zu Neugier". Das städtische Museum will die gewonnenen Erkenntnisse künftig berücksichtigen und manches fortführen."

Cordula Dieckmann und Sabrina Szameitat, ntv

Video

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Einführung in das Projekt "Hallo, mein Name ist Kunstbau." in Deutscher Gebärdensprache

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Vorstellung der Forschungsstation in Deutscher Gebärdensprache

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Vorstellung von "Raumfragen" in Deutscher Gebärdensprache

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Vorstellung von "KOLLABS III Satellit" in Deutscher Gebärdensprache

Blog-Beiträge

Hallo aus dem Kunstbau

9. Juli 2025

Beim Projekt "Hallo, mein Name ist Kunstbau." verwandelt sich ein Ausstellungsraum zum Ort des Arbeitens, Kaffeetrinkens, Schraubens, Spielens, Bauens. Wie geht man mit einem Raum um, der bisher ganz anderen Regeln gefolgt ist?

Von Mona Feyrer, Annabell Lachner und Wen-Ling Chung.

Bildmaterial

Installationsansichten