Collaboratory

Das Collaboratory ist der digitale Open Space des Lenbachhauses. Wir möchten die soziale Distanz überwinden und einen Raum für Austausch und gemeinsame Aktionen schaffen.

Das Collaboratory ist neben Altbau, Neubau, Kunstbau und Garten der fünfte Teil des Ensembles Lenbachhaus. Das Collaboratory lädt ein, die Möglichkeiten der Interaktion, Kommunikation und Kollaboration in virtuellen Räumen auszuloten. Es verbindet Elemente aus Online-Multiplayer-Games, einen 3D-Raum, Interaktionen in Echtzeit sowie Physik-Simulationen und ein Content-Management-System im Hintergrund zu einem experimentellen Online-Treffpunkt. Es ist ein technisches Experiment, bei dem Software-Bibliotheken und die Möglichkeiten aktueller Webbrowser ausgereizt werden, um eine neuartige Nutzer*innenerfahrung zu erschaffen, die gleichsam intuitiv, spielerisch und fesselnd ist.

Während der Projektlaufzeit 2021 wurde das Collaboratory experimentell und prototypisch fortlaufend weiterentwickelt. Die Ausstattung des virtuellen Raums erfolgte dabei in Modulen, die nach und nach ergänzt wurden. Jedes Modul hat eine eigene Funktionsweise, ist zielgruppenspezifisch konzipiert und widmet sich einem Thema, Kunstwerk oder einer Fragestellung. Sie wurden gemeinsam mit Vermittler*innen, Künstler*innen, Gestalter*innen und Programmierer*innen entwickelt und im 3D-Raum mit den User*innen erprobt. Diese sind dazu eingeladen, selbst aktiv zu werden, zum Beispiel indem sie eigene Bilder hochladen (Laden2021), sich über ein Live-Event (Open Stage) per Chat austauschen oder als Gruppe ein digitales Zine gestalten (Digizine). Im Modul des Lenbachhaus-Jugendgremiums Kollektiv Crèmbach können User*innen spielerischen Interaktionen folgen, wie Gedichte mit Werktiteln aus dem Lenbachhaus schreiben, in der Schnittstelle schaukeln oder individuelle Safe(r) Spaces gestalten (Digital Crèmbach). Ein textbasiertes Spiel zum Werk „Türkisches Café“ von August Macke, das prototypisch für einen kritisch-spielerischen Umgang mit Werken der Sammlung steht, lädt User:innen ein, Erkenntnisse per Social-Media-Post zu teilen (Re:framing).

Somit können vielfältige Stimmen und Erzählungen Teil des Lenbachhauses werden. Gamification-Ansätze machen den digitalen Raum intuitiv und unterhaltsam erlebbar und regen zum weiteren Entdecken an. Zentral ist der partizipatorische Ansatz des Collaboratory, der dem medialen Paradigmenwechsel Rechnung trägt, dass Nutzer*innen im Netz längst nicht mehr nur als Konsument*innen agieren, sondern selbst zu Akteur*innen geworden sind.

 

Zum Collaboratory

 

Gestaltung, Programmierung, Hosting & Wartung der Website
Serve and Volley Studio
Klaus Neuburg Simon Roth GbR, Köln

in Zusammenarbeit mit
Brauchbarkeit
Höfflin / Reiff GbR, Köln

Das Collaboratory wird entwickelt im Rahmen von "dive in. Programm für digitale Interaktionen" der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR
 

Ausführliche Projektbeschreibung

Vergangene Veranstaltungen

Archäologie des Digitalen

Online-Gespräch

Zur Rolle von Technologie und Kunst in digitalen Räumen

See you in Krabstadt

Digitaler Talk und Chat-Q&A

Spiel mit alternativer Handlungsgrammatik

Launch von "Digital Crèmbach"

Digitaler Launch

Spielerische Interaktionsmomente des Kollektiv Crèmbach

Network the Networks

Gespräch

Gespräch zum Thema FLINTA+ in der Musik

Echokammern überwinden

Digitale Podiumsdiskussion

Gegengewichte zum Rechtsextremismus bilden

Gazing at the Gaze: an Enactment

Digitale Filmvorführung & Gespräch

im Rahmen von Third Space: Disordering the Mess

Video