Buntes Garten Ciao
Veranstaltungen zum Mitmachen

April 2026 – August 2026
Wann:
Sa., 18. Juli 2026, 19–22 Uhr
Kostenlos
Dauer:
ca. 3 Stunden
Treffpunkt:
Lenbachhaus-Garten (bei schlechtem Wetter im Foyer)
Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Freie Platzwahl auf Stühlen im Garten oder auf der Wiese.

Wann:
Sa., 18. Juli 2026, 19–22 Uhr
Kostenlos
Dauer:
ca. 3 Stunden
Treffpunkt:
Lenbachhaus-Garten (bei schlechtem Wetter im Foyer)
Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Freie Platzwahl auf Stühlen im Garten oder auf der Wiese.
Flattern. Zittern. Beben. Pulsieren. Schwingungen oszillieren zwischen allen Löchern und allen Falten. Unter voller Beleuchtung zittert ein einsamer Körper in der Architektur einer leeren Dunkelkammer. Der Videoteil dieser Arbeit wurde während des COVID-19-Lockdowns in der geschlossenen Dunkelkammer einer der ältesten Schwulen-Cruising-Bars Berlins gedreht. Durch Tableaus nuancierter Bewegungen suggeriert der Körper eine mehrdeutige Zukunft voller Überfluss und Begierde. Haut und Fleisch pochen vor unbekannter Vorfreude gegen poröse Materialien, die mit abgestandenen Flüssigkeiten, gespenstischen Äußerungen und queeren Potenzialen getränkt sind. Dies ist kein Denkmal für das, was einmal möglich war, sondern vielmehr ein Vorschlag dafür, was dieser Raum noch werden kann. Immer ein unendliches Loch. Immer eine Schwelle. Das lebendige Material aus Fett und Fleisch schwankt im Dienste noch unbekannter Ökosysteme und Körper.
Tremble ist eine immersive dreistündige Performance, bei der das Publikum eingeladen ist, herumzustreifen, herumzuschlendern, rein- und rauszukommen und mit uns zu zittern, wenn es dazu bewegt ist.
Von Liz Rosenfeld
Aufgeführt von Ronald Burger, Pêdra Costa, Cassie Augusta Jørgensen, Samir Kennedy, Leah Marojevic, Liz Rosenfeld und Dasnya.
Biografie:
Liz Rosenfeld arbeitet als transdisziplinäre*r Künstler*in, Autor*in und Pädagog*in, deren künstlerische Praxis Performance-/experimentelle Choreografien, Film, Zeichnung und literarische Arbeiten umfasst. Ausgehend vom Körper als wichtigster Informationsquelle untersucht Liz in den Projekten die komplexe Geschichte der Queerness, sich wandelnde Gemeinschaftsstrukturen und die Art und Weise, wie sich die queere Positionierung angesichts politischer Dringlichkeit verändert. Mit einem Schwerpunkt auf der Nachhaltigkeit emotionaler und politischer Ökologien, legt Liz einen besonderen Fokus auf wiederkehrende Erkundungen wie die Potenzialität von Löchern, queere Cruising-Methoden und verflochtene politische Geschichten der Vergangenheit und Zukunft. Liz' Arbeit untersucht Fleisch als kollaboratives, nicht-binäres Material und beschäftigt sich mit Fragen der Fülle, des Überflusses und der Politik der Raumaufnahme. Liz' Schriften, die in einem poetischen, autotheoretischen Stil verfasst sind, hinterfragen Fragen rund um queere Kunst und Politik, die von widersprüchlichen Wünschen geprägt sind, die Nicht-Linearität von Intimitäten und Vorstellungen rund um die Frage, wie man einen Körper aufbaut.
Hinweise zum Zugang:
Bei gutem Wetter findet die Lesung im Garten statt, hier gibt es Gartenstühle und es stehen mehr Klappstühle bereit. Der nicht-barrierefreie Zugang erfolgt durch den Haupteingang des Lenbachhauses an den Kassen vorbei rechts, aus der Tür die Treppen runter.
Für einen barrierefreien Zugang in den Garten gelangt man über das Tor in der Luisenstraße. Unser Wachpersonal öffnet Ihnen gerne das Tor, Sie erreichen unser Personal über +49 89 233 66300. Im Garten gibt es Kieswege.
Bei schlechtem Wetter findet die Lesung im Foyer des Lenbachhauses statt. Der Haupteingang ist barrierefrei. Sie können das gesamte Lenbachhaus mit dem Rollstuhl befahren. In der Luisenstraße gibt es zwei öffentliche Behindertenparkplätze.
Mehr Informationen hier.

April 2026 – August 2026