Vortrag

Gazing back – Der Blaue Reiter dekolonial

Gruppendynamik – Der Blaue Reiter

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Das Museum als Konzept fußt auf einem ganzen Apparat an Praktiken und Methoden, welche zum Teil in der Kolonialzeit entstanden sind. Einige der über die Jahrhunderte gewachsenen Strukturen und Arbeitsweisen innerhalb von Kunstmuseen können demnach als die nicht-physischen Spuren kolonialer Vergangenheit verstanden werden. In einem virtuellen Rundgang durch die Ausstellung "Gruppendynamik – Der Blaue Reiter" im Lenbachhaus zeigen Tasnim Baghdadi (Kunsthistorikerin, Kunstvermittlerin) und Hannan Salamat (Kultur- & Religionswissenschaftlerin, Mitbegründerin des Kunstfestivals "AusARTen") koloniale Kontinuitäten in Museen für Moderne Kunst auf und formulieren dekoloniale Perspektiven und Möglichkeiten im Umgang mit Sammlungen.

Diese Abendveranstaltung und der Workshop "Gazing forward: Der Blaue Reiter dekolonial" von Tasnim Baghdadi und Hannan Salamat eröffnet eine Reihe von Vorträgen, Workshops und Diskussionen im Rahmen des Projekts "Third Space: Disordering the Mess".

Im Dialog mit den Ausstellungen "Gruppendynamik – Der Blaue Reiter und Kollektive der Moderne" versteht sich das Projekt "Third Space: Disordering the Mess" als ein künstlerisch-pädagogischer Prozess, der sich in Form eines Programms über den Sommer 2021 entfaltet. Das Projekt fokussiert auf Strategien eines sensiblen, achtsamen und kollektiven Miteinanders und eröffnet einen Raum der Vermittlung und Artikulation von Begegnungen. Aufgrund der aktuellen Regelungen der Pandemie wird das Programm seine Eröffnung online haben, aber in der Hoffnung auf persönliche Begegnungen in verschiedenen Formaten fortgesetzt werden.

Teilnehmer*innen

Tasnim Baghdadi ist Kunsthistorikerin und Künstlerin. Sie arbeitet seit mehreren Jahren als Kunstvermittlerin mit den Schwerpunkten Publikationen und Digitales an Museen in Deutschland und in der Schweiz. Seit April 2021 leitet sie die Abteilung Vermittlung und Public Programs des Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich und arbeitet darüber hinaus als freie Autorin zu Themen der Dekolonisierung von Museen im deutschsprachigen Raum.

Hannan Salamat ist Kultur- und Religionswissenschaftlerin. Die gebürtige Münchnerin ist Mitbegründerin und Kuratorin des Münchner Kunstfestivals "AusARTen – Perspektivwechsel durch Kunst". Seit 2019 ist sie die Fachleiterin am Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog und referiert, moderiert und gibt Workshops zu den Themen Islam, Gesellschaft und Diversität, Feminismus und Antirassismus.

Für die Durchführung der Veranstaltung wird die Plattform Zoom verwendet. Zoom ist ein amerikanisches Unternehmen, das Nutzerdaten nicht in der EU sondern in den USA speichert. Wir möchten Sie daher bitten, vor der Anmeldung zur Veranstaltung die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Zoom zu lesen. Mit der Anmeldung zur Veranstaltung erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung und den Nutzungsbedingungen von Zoom einverstanden.