Kurzfilme Taking Refuge

Das XPOSED Queer Film Festival Berlin zu Gast im Lenbachhaus

Wann:
Do, 6. August 2026, 21–22.30 Uhr

Kostenlos

Dauer:
ca. 90 Min.

Treffpunkt:
Garten Lenbachhaus

Sonstiges:

Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Freie Platzwahl auf den Stühlen (limitierte Anzahl) des Gartens oder auf dem Rasen. Bei schlechtem Wetter in der Laterne, den Vermittlungsräumen des Lenbachhauses.
Die Filme werden in ihrer Originalsprache mit englischen Untertiteln gezeigt. 

Information zur Barrierefreiheit: Der Haupteingang vom Lenbachhaus ist barrierefrei. In den Garten gelangt man barrierefrei über das Tor in der Luisenstraße. Unser Wachpersonal öffnet Ihnen gerne das Tor, Sie erreichen unser Personal über +49 89 233 66300.

Filmstill Rezbotanik, Pedro Gonçalves Ribeiro, Brazil/Portugal/Spain, 2025,
Filmstill Rezbotanik, Pedro Gonçalves Ribeiro, Brazil/Portugal/Spain, 2025,

Wann:
Do., 6. August 2026, 21–22.30 Uhr

Kostenlos

Dauer:
ca. 90 Min.

Treffpunkt:
Garten Lenbachhaus

Sonstiges:

Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Freie Platzwahl auf den Stühlen (limitierte Anzahl) des Gartens oder auf dem Rasen. Bei schlechtem Wetter in der Laterne, den Vermittlungsräumen des Lenbachhauses.
Die Filme werden in ihrer Originalsprache mit englischen Untertiteln gezeigt. 

Information zur Barrierefreiheit: Der Haupteingang vom Lenbachhaus ist barrierefrei. In den Garten gelangt man barrierefrei über das Tor in der Luisenstraße. Unser Wachpersonal öffnet Ihnen gerne das Tor, Sie erreichen unser Personal über +49 89 233 66300.

Die Macht, zu benennen und zu kategorisieren, die Macht, zu kolonisieren und zu beherrschen, die Macht, auszubeuten und Profit zu schlagen: Diese Filme beschäftigen sich mit Landwirtschaft und Archivfilmen, Geologie und Gewächshausgärtnerei, Arbeits- und Landverhältnissen. Dieses Kurzfilmprogramm erinnert uns daran, dass Ökosysteme Orte der Macht sind, und bietet kritische Reflexionen über Ausbeutung und Ausbeutung. Doch es zeigt auch, wie die Natur zu einem Ort der Zuflucht wird. Nächtliche Streifzüge enden in einem botanischen Garten; ein Spaziergang um den See bietet Heilung. Wenn Akzeptanz wächst, beginnen wir endlich, Wurzeln zu schlagen. 

Merle Groneweg, Kuratorin beim XPOSED Queer Film Festival Berlin, hat ein Kurzfilmprogramm für die Buntes Garten Ciao zusammengestellt. Die Filmauswahl erfolgte gemeinsam mit Wen-Ling Chung und Samira Yildirim 

Kurzfilme: 
Tejimola-he Moi (I am Tejimola), Aditav Dowerah, Indien 2025, 7 Min. 
Während sich die Protagonistin auf den Tag vorbereitet, spürt sie die Anwesenheit von etwas Unheimlichem und sieht sich bald damit konfrontiert. Während ihrer Konfrontation schöpft sie Kraft aus einer Geschichte aus ihrer Kindheit. Tejimola-he moi ist ein animierter Kurzfilm, der ein klassisches assamesisches Volksmärchen aus der Perspektive der persönlichen Erfahrungen unserer Protagonistin nacherzählt. Er thematisiert Queerness und Fluidität als Form des Widerstands. 

The Flowers Stand Silently, Witnessing, Theo Panagopoulos, UK (Schottland) 2024, 17 min
Als ein in Schottland lebender palästinensischer Filmemacher ein selten gesehenes schottisches Filmarchiv über palästinensische Wildblumen entdeckt, beschließt er, das Filmmaterial wiederzuentdecken. Dieser einfühlsame Filmessay hinterfragt die Rolle des Bildschaffens als Mittel sowohl der Zeugenschaft als auch der Gewalt, wenn es um die Verflechtungen zwischen Menschen und dem Land geht.

Lolo, Ana Gutiérrez Salgado, Mexico 2024, 16 min
LOLO lebt in Xochimilco, einem ländlichen Vorort von Mexiko-Stadt, und arbeitet auf einer Chinampa, die einst deren Großvater gehörte. Trotz der Ruhe auf dem Stück Land fühlt sich LOLO nicht frei. Während LOLO sich bemüht, von der Ernte zu leben, wird deren nicht-binäre Identität ständig in Frage gestellt – sogar von sich selbst. Eines Nachmittags, nach einem anstrengenden Arbeitstag auf dem Markt, trifft LOLO wieder auf KAT, ein*e alte*r Freund*in. Zusammen mit anderen Freund*innen entdeckt LOLO einen offenen und sicheren Raum, in dem sie sich frei fühlen können, während sie sich gegenseitig Gesellschaft leisten und ihre eigene wahre Persönlichkeit entfalten.

as a bird that briefly perches, Dorothy Cheung, Großbritannien/Hong Kong, 2025, 17 min 
As a Bird That Briefly Perches ist ein filmisches Tagebuch mit drei Kapiteln, basierend auf den persönlichen Erfahrungen der Filmemacherin als diasporische Künstlerin. Der Film verbindet ihre Gefühle zu ihrer Heimatstadt mit der Geologie Hongkongs, sinniert über die Natur des Menschens und die Gärtnerei im Gewächshaus und reflektiert ihre Entscheidung, im Ausland zu leben. Sie beobachtet den Alltag migrantischer Landwirt*innen und wie diese sich an fremde Böden anpassen. Die wandelnden Beziehungen zwischen Mensch und Land lassen auch über die Bedeutung von Verwurzelung nachdenken. 

Swan Lake, Stella Traub, Deutschland, 2025, 5 min 
Wenn wir krank sind, ist alles, alles was wir wollen, nur eins - nicht mehr krank sein. Die Filmemacher*in sieht einen Schwan im Ententeich und träumt mit Long Covid vom Reich der Gesunden. Ein Essay, der von verzauberten Kranken und träumenden Vögeln handelt.

From Ecuador With Love, Jonathan Brunner, Ecuador/ Deutschland, 9 min 
Aus der Perspektive der Pflanzen beobachtet der Film die Prozesse auf einer ecuadorianischen Rosenfarm. Dicht gepresst und nach Makellosigkeit sortiert, werden die Rosen für den Transport in den globalen Norden vorbereitet. Doch nicht nur die Rosen, auch die Arbeiter*innen sind Teil eines Systems. Im Gleichschritt packen und vermessen sie, ohne einen Moment der Pause. Ein morbider Blick auf die Rosenproduktion und den Kontrast zwischen Produktivierung und Schönheit.

Rezbotanik, Pedro Gonçalves Ribeiro, Brasilien/Portugal/Spanien, 2025, 18 min 
Nach durchfeierten Nächten voller Drogen und Sex geht Rezmorah in den Botanischen Garten von Lissabon, um wieder nüchtern zu werden. Der Ort ist mehr als nur ein Park – er ist ein lebendiges Museum. Inmitten seiner tropischen Flora spricht Rez über Rez’ Beziehung zur Nacht, zu diesem Ort und zu Geschlechtern. Was können Pflanzen uns über queere Lebensweisen und über andere Arten des Sehens und Denkens lehren?

Das Screening findet an extra+ statt: kostenfreier Eintritt in alle Ausstellungen von 18 bis 22 Uhr. 

Im Rahmen der Ausstellung