Eröffnung Let the "Buntes Garten Ciao" begin!

Technoästhetische Tarotkarten von Suzanne Treister gelesen von Sarah Martinus als "Ancestral Ritual" mit Holden Madagame, und Karaoke

Wann:
Do, 23. April 2026, 18–22 Uhr

Kostenlos

Treffpunkt:
Lenbachhaus-Garten (bei schlechtem Wetter im Atrium)

Sonstiges:

Es wird simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Hinweis zur Barrierefreiheit:
Bei gutem Wetter findet die Eröffnung im Garten statt, wo Gartenstühle und Klappstühle zur Verfügung stehen. 

Der barrierefreie Zugang zum Garten erfolgt über das Tor an der Luisenstraße. Unser Sicherheitspersonal öffnet Ihnen gerne das Tor. Sie erreichen unser Personal unter +49 89 233 66300.
Im Garten gibt es Schotterwege. Der nicht-barrierefreie Zugang erfolgt über den Haupteingang des Lenbachhauses, rechts an der Kasse vorbei, durch die Tür und die Treppe hinunter.
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie hier.

Grafik: Julia Praschma
Grafik: Julia Praschma

Wann:
Do., 23. April 2026, 18–22 Uhr

Kostenlos

Treffpunkt:
Lenbachhaus-Garten (bei schlechtem Wetter im Atrium)

Sonstiges:

Es wird simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Hinweis zur Barrierefreiheit:
Bei gutem Wetter findet die Eröffnung im Garten statt, wo Gartenstühle und Klappstühle zur Verfügung stehen. 

Der barrierefreie Zugang zum Garten erfolgt über das Tor an der Luisenstraße. Unser Sicherheitspersonal öffnet Ihnen gerne das Tor. Sie erreichen unser Personal unter +49 89 233 66300.
Im Garten gibt es Schotterwege. Der nicht-barrierefreie Zugang erfolgt über den Haupteingang des Lenbachhauses, rechts an der Kasse vorbei, durch die Tür und die Treppe hinunter.
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie hier.

Eröffnung
Mit der “Buntes Garten Ciao” geht das Lenbachhaus in den Garten, auf den Vorplatz, in die Umgebung und schafft durch Kunst Begegnungen. Die Eröffnung dieses Sommerprojektes erfolgt mit einer Zukunftsvision: Bei einer kollektiven Karten-Lege-Session mit dem Tarot Hexen 5.0 von Suzanne Treister gelesen von Sarah Martinus, und als “Ancestral Ritual” mit Holden Madagame begleitend sprechen wir über Themen wie Cyberfeminismus, Science-Fiction, Ökosysteme, Klimakrise, terrestrische und interplanetare Technologien. Während das künstlerische Tarot uns verschiedene Lösungen vorschlägt, diskutieren wir die Frage, wie wir in Zukunft zusammenleben möchten.

Unterstützende spirituelle abolitionistische Zeremonie, geleitet von Sarah Martinus und Holden Magadame, mit elektroakustischen Klängen, Ritualen, Poesie und Aktion.

Welcome-Karaoke
Danach wird die Eröffnung besungen – mit Ihnen! Wir stellen ein paar Getränke bereit, je nach Wetter gekühlt oder warm und ölen unsere Stimmbänder.

FAQ und Regeln
Karaoke macht Spaß, selbst Karaoke-Muffeln
Es gibt einen Mediascreen, zwei Boxen und zwei Mikros
Es gilt das Erst-Sing-Recht: die, die noch nicht gesungen haben, haben Vorrang. Dies gilt auch für Lieder


Mit Beiträgen von

Eröffnungsrede: Julia Schönfeld-Knor, Stadträtin der Landeshauptstadt München in Vertretung des Oberbürgermeisters
Vorstellung der Programmreihe: Samira Yildirim, Kuratorin der Veranstaltungsreihe
Kunsthistorischer Input zu Tarot-Karten: Sarah Sigmund, Mitarbeiterin am Forschungszentrum für Technoästhetik der Akademie der Bildenden Künste München (AdBK)
Ritual und Tarotkarten-Session: Sarah Martinus, Künstlerin und Spiritualistin mit Holden Madagame

In der Reihe: Akademie meets Lenbachhaus, Kooperation mit dem Zentrum für Technoästhetik der AdBK München

 

Biografien:

Sārāh Mārtinus (sie/dey) ist eine forschungsorientierte Künstlerin und Ahnenzugehörigkeitsheilerin. Sie entwickelt Konzepte für relationale Verwandtschaftspraktiken und erschließt neue Kommunikationskanäle, indem sie moderne Systeme, Xenoscenes und den transpersonalen Bereich miteinander verknüpft. Ihre interdisziplinäre rituelle Praxis funktioniert durch prozessuale, dezentrale Bedeutungsbildung und erstreckt sich auf inklusive Körper der Pluriversalität, Viszeralität und Sensualität. Sarah bietet eine partizipative kollektive Lesung mit Suzanne Treisters „Hexen 5.0“ durch, als generative Zukunftsvorlage für ein auf Befreiung basierendes, postdigitales Ritual. Sarah wurde auf dem nicht abgetretenen Land des Wurundjeri-Volkes der Woiwurrung-Sprachgruppe innerhalb der Kulin-Nation – den traditionellen Hütern von Naarm/Melbourne, Australien – als Nachfahrin der srilankischen Diaspora und irischer Siedler geboren.

Holden Madagame (ma-DA-ga-mii) (er/ihm/dey) ist ein Odawa indigener, queer, trans, forschungsorientierter Performer, klassisch ausgebildeter Sänger und Praktiker der Ahnenheilung. Holdens letzte Forschungsarbeit im Rahmen von Residenzen bei Hogfish Maine (2024) und den Uferstudios Berlin (2025) konzentrierte sich auf Wut, Ahnen-Trauma, Indigenität und die somatische Erfahrung der verkörperten Stimme. Mit „Hexen 5.0“ wird Holden eingeladen, begleitet von der Wasserweisheit der Nishinaabekwe-Ältesten (Edna Manitowabi), die energetische Umwandlung kybernetischer Trickster und sensueller Technologien zu unterstützen.

Sarah Sigmund ist Kunsthistorikerin und Kuratorin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum für Technoästhetik der Akademie der Bildenden Künste München. 2025 hat sie ihre Promotion zum Thema "Hybridisierungen. Transformationen des Humanen in der Kunst seit den 1920er Jahren bis in die Gegenwart" an der Universität Hamburg abgeschlossen und arbeitet derzeit an der Veröffentlichung (erscheint 2026, edition metzel). Als Kuratorin realisierte sie zuletzt die Ausstellung Gegenwarten I Presences. Kunst Stadt Chemnitz und ist Autorin und Mitherausgeberin der gleichnamigen Publikation (2020, Verlag für moderne Kunst).

Im Rahmen der Ausstellung