Hallo, mein Name ist Kunstbau.
Eintritt frei! Di–So, 14–20 Uhr

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Wann:
Mi, 25. Juni 2025, 16 – 23 Uhr
Kostenlos
Es wird simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Wann:
Mi, 25. Juni 2025, 16–23 Uhr
Kostenlos
Es wird simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Der Kunstbau öffnet sich – als Experiment, als Begegnungsraum, als Ort für gemeinsames Forschen, Denken und Machen. Wir starten mit einer offenen Werkstatt am Nachmittag und einem Eröffnungsprogramm am Abend. Außerdem gibt’s Drinks, Musik und Gespräche.
Programm
16–18.30 Uhr
"No rules, just tools" – offener Workshop mit Raumfragen
Wie wird Raum zum Ort? Was entsteht, wenn viele Hände und Gedanken zusammenkommen? Gemeinsam mit dem Kollektiv "Raumfragen" laden wir ein zum offenen Workshop. Ohne Anmeldung, ohne Altersbegrenzung – einfach mitmachen.
Es wird genäht, gebaut, gesägt und geschraubt, ausprobiert und verworfen.
19 Uhr
Opening und Projektvorstellung
Was ist "Hallo, mein Name ist Kunstbau."? Was passiert hier in den nächsten Wochen?
Eröffnet wird der Abend durch eine performative Lesung von Stefanie Adamitz. Gemeinsam mit unseren Kooperationen und den Beteiligten stellen wir dann das Gesamtprojekt vor. Es gibt kurze Redebeiträge und Zeit für Fragen, Austausch und Gespräche.
ca. 19.45 Uhr
Lesung und Austausch
Die Autorin Sophia Klink liest ihren Text "Nischen". Andrea Lesjak, die für den Kunstbau die Musikbaustelle "KOLLABS III Satellit" konzipiert hat, begleitet die Lesung musikalisch.
In der Bibliothek könnt Ihr im Anschluss mit dem "[kon] paper" Kollektiv darüber ins Gespräch kommen, wie ein Magazin-Projekt Raum geben kann für ganz unterschiedliche Stimmen und experimentelles Schreiben und Zusammenarbeiten.
Sophia Klink ist Autorin und Biologin. Ihre Prosa und Lyrik wurde u.a. mit dem Literaturstipendium München ausgezeichnet. Sie war Finalistin beim open mike und des Lyrikpreises München. Zuletzt bekam sie den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März. Ihr erster Lyrikband "Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen" ist im März 2025 bei hochroth München erschienen. Ihr Romandebüt "Kurilensee" wird im September 2025 bei der Frankfurter Verlagsanstalt folgen. Ihr Text "Nischen" erschien im "[kon] paper" Nr.10 zum Begriff "Raum".
Stefanie Adamitz, 1985 in Sachsen-Anhalt geboren, promovierte an der MLU Halle-Wittenberg in Ethnologie. Sie lebt und arbeitet, schreibt und spricht in Leipzig, in verschiedenen Literaturmagazinen (u. a. apostrophe, [kon] Paper, Das Narr) und im Radio.
[kon] paper: "2014 haben wir das Literatur- und Kulturmagazin '[kon] paper' gegründet, weil es an Raum gefehlt hat: an Raum für widerständige Texte, zum Ausprobieren und Experimentieren. Wir wollten einen Ort schaffen, an dem noch unveröffentlichte Autorïnnen ebenso Platz finden wie etablierte Schreibende, einen Ort für ein kollektives Miteinander zum Gestalten, Erfahrungen Sammeln und Weitergeben. Das Thema 'Raum' liegt uns sowohl politisch wie persönlich von Anfang an am Herzen: 'Raum' ist für fast alle Fach- und Forschungsrichtungen wichtig, (ist) begrenzt, kann imaginiert sein, sich ausdehnen oder zusammenziehen, er kann eingenommen werden, geöffnet oder geschlossen werden, kann privat oder öffentlich sein. Auch über seine Konzeption soll das Magazin einen interdisziplinären Begegnungsraum eröffnen: Jede Ausgabe widmet sich einem Wort, das von Feuilleton- und Essaybeiträgen sowie Gedichten, kurzer Prosa und szenischen Texten verhandelt wird. Am 25.6.2025 möchten wir ins Gespräch kommen und freuen uns auf ein gemeinsames Nachdenken über Raum und das Schreiben darin und darüber."
Ab ca. 20.15 Uhr
Drinks, Gespräche, Ausprobieren
Schaut Euch im Kunstbau um und probiert an der "Forschungsstation", konzipiert von Mirja Reuter und Florian Gass, das Figuren- und Schattentheater aus. Experimentiert mit Klang und Bewegung. Lest was, hört und schaut einfach zu, kommt ins Gespräch, tanzt und eröffnet mit uns den Raum!