Buntes Garten Ciao
Veranstaltungen zum Mitmachen

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Wann:
Mi, 20. Mai 2026, 18–20 Uhr
Kostenlos
Dauer:
ca. 2 Stunden
Treffpunkt:
Garten Lenbachhaus (bei schlechtem Wetter im Atrium)
Das Gespräch findet in deutscher und englischer Sprache statt.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Freie Platzwahl auf den Garten- und Klappstühlen.
Information zur Barrierefreiheit: Der Haupteingang vom Lenbachhaus ist barrierefrei. In den Garten gelangt man barrierefrei über das Tor in der Luisenstraße. Unser Wachpersonal öffnet Ihnen gerne das Tor, Sie erreichen unser Personal über +49 89 233 66300.

Wann:
Mi., 20. Mai 2026, 18–20 Uhr
Kostenlos
Dauer:
ca. 2 Stunden
Treffpunkt:
Garten Lenbachhaus (bei schlechtem Wetter im Atrium)
Das Gespräch findet in deutscher und englischer Sprache statt.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Freie Platzwahl auf den Garten- und Klappstühlen.
Information zur Barrierefreiheit: Der Haupteingang vom Lenbachhaus ist barrierefrei. In den Garten gelangt man barrierefrei über das Tor in der Luisenstraße. Unser Wachpersonal öffnet Ihnen gerne das Tor, Sie erreichen unser Personal über +49 89 233 66300.
Die Herausforderungen des Klimawandels betreffen uns alle, doch nicht alle Lebewesen sind gleich betroffen. Bei dem Panel wollen wir die komplexen Zusammenhänge zwischen gesellschaftlicher Verdrängung und Klimagerechtigkeit sowie die Rolle der Kunst beleuchten. Welche menschlichen und nicht-menschlichen Lebewesen sind besonders betroffen? Wie können wir Nachhaltigkeit intersektional denken? Wie können emotionale Wahrnehmung, ökologische Trauer und künstlerische Strategien die Situation verändern und sichtbar machen?
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch mit Paulo Cesar dos Santos Conceição, Valentina Karga und Lena Schlegel, moderiert von Samira Yildirim.
Paulo Cesar dos Santos Conceição begann während seines Studiums in Brasilien sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. In Deutschland angekommen, schrieb er seine Diplomarbeit über Wasserkonflikte in Brasilien. Heute arbeitet er beim Netzwerk MORGEN e.V., einem Dachverband für Migrant*innenorganisationen, wo er das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit mit dem Thema Migration und Flucht in Verbindung bringt. Er ist zudem im Vorstand des Netzwerk Klimaherbst.
Valentina Karga, geboren in Chalkidiki, Nordgriechenland, lebt in Berlin und ist Professorin für “Relational Design” an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zuvor lehrte sie von 2018 bis 2024 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, wo sie mit ihren Studierenden Projekte für die documenta 15 in Kassel und das Somerset House in London entwickelte. In ihrer Kunst hinterfragt sie den Begriff des “Selbst” und schlägt nicht-anthropozentrische Zukunftsnarrative vor. Ihre Projekte fördern Engagement, Partizipation und Nachhaltigkeit und beziehen oft das Publikum aktiv ein. Valentina ist Gründungsmitglied von Collective Disaster, einer interdisziplinären Gruppe an der Schnittstelle von Architektur und Sozialem.
Lena Schlegel hat Politikwissenschaft, Soziologie sowie Friedens- und Konfliktforschung studiert. Ihre Forschung konzentriert sich auf gesellschaftliche Naturverhältnisse und ihren Wandel, insbesondere auf die Rolle von Emotionen, Werten und Sorgekonflikten. In ihrer Promotion am Rachel Carson Center der LMU, sowie der Universität Melbourne, untersuchte sie gesellschaftliche Reaktionen auf Waldbrände im Südosten Australiens. Sie arbeitete unter Anderem in Forschungsprojekten zu Globaler Gesundheit, Katastrophenschutz, Wissenschafts- und Technikethik, sowie als Dozentin an den Universitäten Tübingen, Augsburg, und Erlangen-Nürnberg. Zudem nutzt sie ihre Leidenschaft für Fotografie, um Wissenschaft, Kunst und Aktivismus zu verbinden und das Bewusstsein für Umweltprojekte zu stärken.