Julius Eastman

Minimal MusicFebruar/März 2022

Konzerte im Kunstbau
mit den Münchner Philharmonikern, dem Münchener Kammerorchester und dem Kukuruz Quartett

Das Lenbachhaus veranstaltet mehrere Konzerte des US-amerikanischen Komponisten Julius Eastman (1940-1990). Eastman ist ein Vertreter der Minimal Music und komponierte vor allem für kleinere Streicherbesetzungen und für Klavierquartett. Die selten gespielte und anspruchsvolle Musik ist ein eindrückliches Beispiel für die internationale und gattungsübergreifende Bewegung des Minimalismus. Die Konzerte im Kunstbau des Lenbachhauses verstehen sich als musikalische Ergänzung zu bedeutenden Werken der Minimal Art in der Sammlung des Museums wie zum Beispiel von Dan Flavin, Marcia Hafif, Rosemary Mayer, Robert Morris, Senga Nengudi, Charlotte Posenenske oder Richard Serra. Zudem sind einzelne Stücke von Eastman wichtige frühe Zeugnisse für die Thematisierung von Rassismus und Homophobie in unseren Gesellschaften.

Kuratiert von Eva Huttenlauch und Matthias Mühling

Mit freundlicher Unterstützung des Förderverein Lenbachhaus e.V.

Programm:

8. Februar 2022, 20 Uhr
Femenine (1974)

Musik für Ensemble
Musiker*innen der Münchner Philharmoniker
Klavier und Leitung: Miguel Pérez Iñesta

5. März 2022
Programm folgt in Kürze

11. und 12. März 2022, jeweils 20 Uhr
Fugue no. 7 (1983)
Evil Nigger* (1979)
Gay Guerrilla (1979)

Musik für vier Klaviere
mit dem Kukuruz Quartett
Philip Bartels, Klavier
Duri Collenberg, Klavier
Simone Keller, Klavier
Lukas Rickli, Klavier

*Hierbei handelt es sich um den Originaltitel des Komponisten. Julius Eastman legte den Begriff bewusst als rassistisch offen und machte damit insbesondere nicht-Schwarze Menschen auf strukturellen Rassismus und verbale Gewalt aufmerksam. Wir haben uns daher entschieden, den Originaltitel von Eastman im Kontext der Aufführung seiner Werke auszuschreiben.

Zusätzliches Konzert im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus am
14. März 2022, 20 Uhr

Sofia Jernberg, Gesang
Simone Keller, Klavier

Julia Amanda Perry (1924–1979)
Prelude (1962)

Julius Eastman (1940–1990)
Prelude to the Holy Presence of Joan d’Arc (1981)

Julius Eastman
Piano 2 (1986)

Sofia Jernberg (*1983)
Improvisation (2022)

Arnold Schönberg (1874–1951)
Die Kreuze (1912)

Jessie Marino (*1984)
Slender Threads (2020)

Julius Eastman
Buddha (1984)

Irene Higginbotham (1918–1988)
Good morning heartache (1945)

 

Tickets in Kürze verfügbar.

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