Rundgang Die Herkunft der Dinge

Geschichte und Provenienzforschung im Dialog

Wann:
Fr, 24. Oktober 2025, 17 – 18.30 Uhr

Kostenlos

Dauer:
ca. 90 Minuten

Treffpunkt:
Foyer NS-Dokumentationszentrum

Sonstiges:

Die Veranstaltung ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung notwendig.

Chanele, Marionette von Maria Luiko (1936) in der Intervention "Erinnerung ist ...". Eine Leihgabe des Münchner Stadtmuseums. Foto: © NS-Dokumentationszentrum München, Connolly Weber Photography
Chanele, Marionette von Maria Luiko (1936) in der Intervention "Erinnerung ist ...". Eine Leihgabe des Münchner Stadtmuseums. Foto: © NS-Dokumentationszentrum München, Connolly Weber Photography

Wann:
Fr, 24. Oktober 2025, 17–18.30 Uhr

Kostenlos

Dauer:
ca. 90 Minuten

Treffpunkt:
Foyer NS-Dokumentationszentrum

Sonstiges:

Die Veranstaltung ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung notwendig.

Welche Geschichte kann ein Alltagsgegenstand erzählen? Ein Hut, eine Marionette, ein Tablettenröhrchen oder ein Bierkrug – Objekte wie diese ergänzen im Rahmen der Intervention "Erinnerung ist …" die Dauerausstellung "München und der Nationalsozialismus" um persönliche, vielfach gebrochene Erinnerungsfragmente.

In einem dialogisch angelegten Rundgang kommen die Historikerin Nathalie Jacobsen (NS-Dokumentationszentrum) und die Provenienzforscherin Lisa Kern (Lenbachhaus) miteinander ins Gespräch – über die Herkunft und Bedeutung einzelner Objekte, über ihre Verflechtungen mit Biografien und historischen Ereignissen und über die Frage, wie Erinnern durch Dinge möglich wird. Wie lassen sich Herkunft und Kontext rekonstruieren? Welche Leerstellen bleiben? Und wie wirken Objekte in individuelle wie kollektive Gedächtnisräume hinein?

Der Rundgang lädt dazu ein, historische Narrative zu hinterfragen und neue Zugänge zur Erinnerungskultur aus der Perspektive konkreter Objekte zu eröffnen.