WorkshopAufbäumen, Zusammenhalten, Stören, Nachbohren, Freuen, Widersprechen, Umarmen, Versöhnen, Ansprechen, Begrüßen, Verzweifeln, Verarmen, Vertrauen, Auseinanderfallen und wieder alles von vorne
zur Ausstellung "Maria Jarema"
Costs:
3 Euro/Schüler*in; freier Eintritt in die Ausstellung für 2 Lehrkräfte und alle Schüler*innen

Costs:
3 Euro/Schüler*in; freier Eintritt in die Ausstellung für 2 Lehrkräfte und alle Schüler*innen
Was passiert, wenn sich zwei Formen treffen? Welche Bedeutung finden wir in einem Rhythmus aus Linien und Formen in einem Bild? Was lesen wir zwischen den Linien und Farbflächen? Wie arbeiten Künstler*innen in einer Gruppe zusammen und wie bringen sie ihr eigenes Werk in so eine Gruppe ein?
Die polnische Künstlerin Maria Jarema (1908–1958) hatte ihren Lebensmittelpunkt in Krakau. Sie war Malerin, Bildhauerin und Bühnenbildnerin und in künstlerischen sowie politischen Gruppen aktiv. 1932 gründete sie mit befreundeten Künstler*innen die Künstler*innengruppe Grupa Krakowska. Für Maria Jarema entsteht Kunst aus einer inneren Notwendigkeit heraus. Formen und Farben auf der Leinwand sind für sie keine abstrakte Dekoration, sondern tragen künstlerischen und politischen Inhalt.
In diesem Workshop lernen wir das Werk und das Leben von Maria Jarema kennen. Dazu besuchen wir zunächst die Ausstellung und entdecken abstrakte Formen und menschliche Figuren. Wir beschäftigen uns damit, wie Alltagsthemen in Linien und Farbflächen sichtbar werden und wie daraus Muster und Rhythmen entstehen. Im praktischen Teil des Workshops entwerfen wir aus Formen und Figuren Gemeinschaftsbilder. Diese übertragen wir mit Bügelperlen, sodass daraus individuelle Muster und neue Bilder entstehen.
Angeboten als altersdifferenzierter Ablauf für die Jahrgangsstufen 2 bis 13.