Rundgang Herkunft und Heute. Im Dialog mit der Sammlung

When:
Fri, September 11, 2026, 4.15pm–5.45pm

Free admission

Duration:
ca. 90 Min.

What else:

Die Veranstaltung ist kostenlos.
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt, bitte meldet Euch per E-Mail an: lisa.kern(at)muenchen.de

When:
Fri, September 11, 2026, 4.15pm–5.45pm

Free admission

Duration:
ca. 90 Min.

What else:

Die Veranstaltung ist kostenlos.
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt, bitte meldet Euch per E-Mail an: lisa.kern(at)muenchen.de

Im Rahmen unserer Reihe "Herkunft und Heute. Im Dialog mit der Sammlung" lädt das Team der Provenienzforschung in regelmäßigen Abständen Expert*innen zu einem gemeinsamen Rundgang ein, um Sammlungen, Objekte und Institutionen aus verschiedenen Perspektiven in den Blick zu nehmen. Jeder Rundgang greift ein Schwerpunktthema auf.

Das Lenbachhaus wurde in der Weimarer Republik gegründet – einer Zeit des Aufbruchs, aber auch tiefer Widersprüche. Nur wenige Jahre später, 1933, endete diese Ära abrupt mit der nationalsozialistischen Machtübernahme und der Gleichschaltung der Kulturinstitutionen.

In diesem Teil der Reihe besuchen wir gemeinsam mit Nathalie Jacobsen (NS-Dokumentationszentrum München) und Lisa Kern (Provenienzforschung Lenbachhaus) die Ausstellung "Ein Ferngespräch. Szenen aus der Weimarer Republik". Im Zentrum steht das Nebeneinander kultureller und politischer Strömungen der Weimarer Zeit: das Ringen einer jungen Demokratie um Halt, eine Kunst- und Literaturszene zwischen Progressivität und Polarisierung – und der gleichzeitige Aufstieg der Nationalsozialisten, der diesem Aufbruch ein Ende setzte.

Anhand von Werken und Biografien aus der Ausstellung fragen wir: Wie ging es für Künstler*innen und Literat*innen nach 1933 weiter? Wer musste emigrieren, wer wurde verfolgt, wer passte sich an? Und was bedeutet dieser historische Bruch für unseren Umgang mit der Geschichte und den Sammlungen heute?

Zur Anmeldung

In the context of the exhibition