Klangskulptur und Performance Sensing Sites – Dekoloniale Gedächtnissuche
The Incautious Gaze
When:
Tue, November 3, 2026, 4pm–4.30pm
Further dates:
Wed, November 4, 2026 1pm–1.30pm
Free admission
Duration:
ca. 30 Min.
Meeting point:
Atrium
Es ist keine Anmeldung erforderlich
Freie Sitzwahl, verschiedene Sprachen

When:
Tue, November 3, 2026, 4pm–4.30pm
Further dates:
Wed, 4. November 2026, 13–13.30 h
Free admission
Duration:
ca. 30 Min.
Meeting point:
Atrium
Es ist keine Anmeldung erforderlich
Freie Sitzwahl, verschiedene Sprachen
The Incautious Gaze ist Teil von "Sensing Sites–Dekoloniale Gedächtnissuche", einem stadtweiten Programm, das sich von 23. Oktober bis 29. November mit kolonialen Spuren, Erinnerungskulturen und der Frage beschäftigt, wie (Widerstands- und Emanzipations-)Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar, hörbar und erfahrbar wird. Künstlerische Arbeiten, Performances, Gespräche, Filme, Rundgänge und weitere Formate eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf koloniale Kontinuitäten und dekoloniale Formen des Erinnerns.
The Incautious Gaze
Klangskulptur von Orkan Aydin, Doğukan Pahsa und Perfin Hozatlıoğlu
Performer: Tarik Moussaid und Álvaro Rentz
Was bedeutet es, sich zu finden, wenn Blicke von Außen das Selbst "be-fremden"? "TheIncautious Gaze" greift eine allegorische Radierung des flämischen Künstlers Theodoor Galle aus dem Jahr 1601 auf und verwandelt das darin dargestellte "Kopfhaus" in eine Klangskulptur. Zwei Darsteller*innen erkunden in ca. 30-minütigen Performances die Installation, begegnen einem Blick auf fremde Welten und geraten in eine Klangwelt zwischen Verführung und Verstörung. Musik und Performance werden in der Collage zu einem poetischen Spektakel über Wahrnehmung, Begehren und die zermürbende Auseinandersetzung mit der Macht des Blicks.
Die Installation ist im Zeitraum 1. November bis zum 6. November im Atrium des Lenbachhauses zu sehen.
Die Performances finden an folgenden Tagen statt:
Di, 3. November um 16 Uhr
Mi, 4. November um 13 Uhr
Weitere Veranstaltungen von “Sensing Sites – Dekoloniale Gedächtnissuche” unter maat-archiv.de, publicartmuenchen.de und auf Instagram sensing.sites.muenchen.
Orkan Aydin, Regiestudent an der Otto Falckenberg Schule – Fachakademie für Darstellende Kunst der Landeshauptstadt München, hat das “Kopfhaus” eigens für Sensing Sites erschaffen, als gemeinschaftliche Arbeit mit den Künstler*innen Perfin Hozatlıoğlu, Ahmet Mert Hasret, Yakup Iskender und Mustafa Can Baltacı, die es gemeinsam gebaut haben, und mit dem Komponisten und Künstler Doğukan Pahsa, der die Musik geschaffen hat. In Kooperation mit dem samo-Projektteam / Sarah Bergh & Modupe Laja und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München.
Eine Produktion von Orkan Aydin, Otto Falckenberg Schule – Fachakademie für Darstellende Kunst der Landeshauptstadt München in Kooperation mit dem samo-Projektteam / Sarah Bergh & Modupe Laja und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München.
Gefördert durch Public History und Public Art / Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
Kooperation

