Vortrag und Gespräch Die "Arisierung" der Galerie Hugo Helbing: Ein Provenienzforschungsprojekt am Lenbachhaus
When:
Wed, November 18, 2026, 6.30pm–8pm
Free admission
Duration:
ca. 1,5 Stunden
Meeting point:
Georg-Knorr-Saal
Keine Anmeldung erforderlich.

When:
Wed, November 18, 2026, 6.30pm–8pm
Free admission
Duration:
ca. 1,5 Stunden
Meeting point:
Georg-Knorr-Saal
Keine Anmeldung erforderlich.
Im Jahr 1944 erwarb das Lenbachhaus fünf Arbeiten auf Papier bei Jakob Scheidwimmer, dem Inhaber der Galerie an der Wagmüllerstraße, die zuvor als Galerie Hugo Helbing bestanden hatte.
Hugo Helbing und seine national wie international erfolgreiche Kunsthandlung wurden nach 1933 durch Repressalien, Boykott und Ausschluss systematisch zerstört. Hugo Helbing sowie seine Teilhaber wurden als Juden vom NS-Regime verfolgt, vertrieben und ermordet. Die Übernahme der Firma durch Jakob Scheidwimmer ist ein besonders schwerer und komplexer Fall einer sogenannten "Arisierung".
Die Provenienzforscherin Anja Akikazu Matsuda wird in ihrem Vortrag nicht nur das gemeinsame Projekt zur Erforschung der fünf Papierarbeiten erläutern, sondern auch einen tieferen Einblick in das Leben und Wirken des Kunsthändlers und Auktionators Hugo Helbing geben. Eine anschließende Diskussionsrunde ermöglicht, den Blick auf den Münchner Kunsthandel während der NS-Zeit zu erweitern.
Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe “Wieso, weshalb, warum. Sammlungsgeschichten aus dem Lenbachhaus”.