untitled (for Ksenija) / Ohne Titel (für Ksenija) by Dan Flavin

Details
- Date
- 1994
- Classification
-
Installation
- Medium
- Vier Reihen farbiger Leuchtstoffröhren (grün, blau, gelb, pink), je 120 cm lang, installiert entlang der architektonisch vorgegebenen Beleuchtungsschienen des Kunstbaus
- Signature and inscriptions
- Sign. auf den Zertifikaten
- On display
- No
- Inventory number
- G 18404
- Acquisition
- Schenkung 2005
- Credit line
- Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Schenkung Heiner und Philippa Friedrich, New York, im Andenken an ihre Eltern Erika und Harald Friedrich und Dominique und John de Menil
- Citation / Permalink
-
Dan Flavin, untitled (for Ksenija) / Ohne Titel (für Ksenija), 1994, Vier Reihen farbiger Leuchtstoffröhren (grün, blau, gelb, pink), je 120 cm lang, installiert entlang der architektonisch vorgegebenen Beleuchtungsschienen des Kunstbaus, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Schenkung Heiner und Philippa Friedrich, New York, im Andenken an ihre Eltern Erika und Harald Friedrich und Dominique und John de Menil, © Estate of Dan Flavin/VG Bild-Kunst, Bonn 2018
https://www.lenbachhaus.de/en/digital/collection-online/detail/untitled-for-ksenija-30008924-2 - Tags
Werktext
Dan Flavins ortsspezifisches Spätwerk "Untitled (For Ksenija)" war 1994 das erste Kunstwerk, das im Kunstbau präsentiert wurde. Entlang der vier architektonisch definierten Beleuchtungsschienen sind industrielle Leuchtstofflampen in den Farben Grün, Blau, Gelb und Pink installiert – das einzige künstlerische Material, das Flavin seit Mitte der 1960er Jahre verwendet hat. Die Lichtinstallation geht eine enge Symbiose mit der Architektur des Kunstbaus ein und schafft durch ihre Anordnung eine Verbindung zum darunterliegenden U-Bahnhof. "Untitled (For Ksenija)" verwandelt Boden, Wände sowie die Körper der Besucher*innen in leuchtende Kompositionen und erzeugt einen lichtdurchfluteten Erfahrungsraum, in dem Licht, Farbe, Raum und der menschliche Körper in eine untrennbare Wechselwirkung treten. Heiner und Philippa Friedrich schenkten das Werk dem Lenbachhaus zum Gedenken an ihre Eltern Erika und Harald Friedrich und Dominique und John de Menil. Die Installation ist fest in der Sammlung verankert und wird im Sinne der Stifter*innen seither regelmäßig gezeigt.



