Das Museum

  

 

KUNSTBAU

 

Der Kunstbau wurde im Jahr 1994 mit einer für den Raum entworfenen Installation von Dan Flavin eröffnet. Die unterirdisch gelegene Ausstellungshalle in unmittelbarer Nähe des Lenbachhauses befindet sich in dem ursprünglich ungenutzten Leerraum, der aus technischen Gründen beim Bau der U-Bahn-Station am Königsplatz über dem eigentlichen Bahnhof entstand. Der Architekt Uwe Kiessler modifizierte dieses Zwischengeschoss zu einem schlichten und cialis samples in canada großzügigen Ausstellungsraum und entwickelte dafür ein ebenso einfaches wie überzeugendes Konzept: Er gliederte die in leichter Krümmung verlaufende langgestreckte Halle von rund 110 Metern Länge, 14 Metern Breite und 5 Metern Höhe durch 18 Betonpfeiler in der Längsachse in zwei Schiffe, die genau dem Grundriss der darunter befindlichen U-Bahn-Station entsprechen. Der große Raum blieb nahezu unverändert; die Lüftungstechnik verbirgt sich hinter vorgeblendeten weißen Wandschalen, der Boden erhielt einen der Raumkrümmung angepassten Ahornholzbelag. Ein offenes Schienensystem an der roh belassenen Betondecke erlaubt verwandlungsreiche Lichtinstallationen. Im hinteren Bereich befindet sich ein Auditorium für Film- und Videovorführungen.

 

Mit dem Kunstbau hat die Städtische Galerie im Lenbachhaus in unmittelbarer Nachbarschaft einen großen durchgehenden Raum internationalen Zuschnitts erhalten. Die Ausstellungshalle ermöglicht es seit den 1990er Jahren, den gewachsenen räumlichen Ansprüchen zeitgenössischer Kunst gerecht zu werden und große Anstellungen zu zeigen.

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