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Namen. Stimmen. Herzen.
Talya Feldman

Ausstellung vom 22. Juli bis 30. August 2026

Eine Geschichte zum Hören 
Die Künstlerin Talya Feldman zeigt eine Sound-Installation
über Erinnerung und Widerstand in München.
Sound bedeutet Klang.
Sound spricht man so aus: saund.
Talya Feldmann und der Sound-Designer Carlos Ángel Luppi 
haben gemeinsam die Sound-Installation gemacht.
Ein Sound-Designer arbeitet mit Klängen, Geräuschen und Musik.

Sie haben mit der Initiative München OEZ Erinnern
an der Sound-Installation gearbeitet.

Die Sound-Installation heißt: Namen. Stimmen. Herzen.
Eine Installation hat oft mehrere Teile.
Zu einer Sound-Installation gehören Klänge, Stimmen und Musik.
Die Musik ist von den beiden Musikerinnen Árwy und Berivan Kaya.

Die Sound-Installation dauert ungefähr 45 Minuten.
Die Installation fängt immer wieder von vorne an.
Man hört Klänge und Stimmen von Familien-Mitgliedern.
Ihre Namen sind:
Sibel & Hasan Leyla, Family Zabërgja, Gisela Kollmann, Family Dayıcık, Yasemin & Engin Kiliç und Hacı Daǧ.
Sevda Cakir hat die Stimmen übersetzt.

Die Installation erzählt eine Geschichte.
Sie handelt von Erinnerungen und Widerstand in den letzten 10 Jahren.
Widerstand bedeutet:
Menschen sagen NEIN zu etwas.
Sie wehren sich gegen etwas.

Die Sound-Installation erinnert an 9 Menschen.
Ihre Namen sind:
Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda.
Sie starben am 22. Juli 2016 bei einem Anschlag in München.
Der Anschlag war rassistisch.

Rassismus hat mit bestimmten Gedanken über Menschen zu tun.
Rassistische Menschen glauben:
Menschen sind nicht alle gleich viel wert.
Sie selbst sind mehr wert als andere. 

Rassismus hat auch mit dem Verhalten von Menschen zu tun.
Rassistische Menschen behandeln andere Menschen schlecht.
Sie beleidigen sie oder benutzen Gewalt gegen sie.

Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenlos.

Die Sound-Installation ist im Knorrsaal vom Lenbachhaus.
Sie gehört zum Programm BUNTES GARTEN CIAO.

Samira Yildirim hat die Ausstellung gemacht.