Ein Ferngespräch
Szenen aus der Weimarer Republik
Ausstellung ab 12. Mai 2026
Die Ausstellung zeigt Kunst-Werke aus der Zeit
der Weimarer Republik.
Die Weimarer Republik war von 1918 bis 1933.
Sie war die erste Demokratie in Deutschland.
In einer Demokratie bestimmt das Volk mit
über alles Wichtige in einem Land.
Die Zeit von 1924 bis 1929 wurde auch Goldene Zwanziger genannt.
Viele Menschen hatten Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Die Menschen hatten Spaß,
zum Beispiel mit neuer Mode und Frisuren.
Die Künstlerin Käte Hoch hatte sehr kurze Haare.
Die Frisur wurde Bubi-Kopf genannt.
Die Menschen bekamen neue Rechte.
In der Weimarer Republik durften zum Beispiel
Frauen zum ersten Mal wählen.
Es gab aber auch Probleme.
Viele Menschen hatten keine Arbeit.
Reiche Menschen wurden immer reicher.
Und arme Menschen hatten noch weniger.
Es gab viele Parteien
und in der Politik viel Streit.
Auf den Straßen und in den Regierungen gab es
Kämpfe zwischen zwei Gruppen in der Politik.
Die einen wollten gleiche Rechte für alle.
Die anderen waren gegen die Demokratie.
Die National-Sozialisten übernahmen die Macht.
1933 war die Weimarer Republik zu Ende.
National-Sozialisten nannte man auch Nazis.
Sie waren gegen die Demokratie.
Und sie glaubten:
Gesunde Deutsche sind mehr wert als andere Menschen.
Sie wollten einen Anführer,
der für alle entscheidet.
In der Ausstellung sieht man,
wie Menschen in der Weimarer Republik gelebt haben.
Die Ausstellung ist wie ein Telefon-Anruf
in die Vergangenheit.
Ein Fern-Gespräch.
Man ruft jemanden an, der in der Weimarer Republik lebt.
Die Ausstellung zeigt Werke von vielen Künstler*innen.
Zum Beispiel von der Künstlerin Käte Hoch.
Käte Hoch malte sich und auch ihren Freund.
Auf einem Bild sitzt er am Schreibtisch und telefoniert.
Manche Frauen arbeiteten im Büro.
Manche rauchten viel.
Abends gingen sie tanzen oder ins Kino.
Sie hörten neue Musik, wie zum Beispiel Jazz-Musik aus Amerika.
Im Varieté-Theater gab es Tanz und Musik.
Die Menschen dort waren anders.
Die Menschen dachten neu über Frauen und Männer.
De Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit dem Münchner Stadtmuseum.
Eine private Sammlung unterstützt die Ausstellung.
Karin Althaus, Adrian Djukić und Matthias Mühling
haben die Ausstellung gemacht.

