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Auguste Herbin

Ausstellung vom 03. Juni bis 19. Oktober 2025

Über den Künstler

Auguste Herbin war ein Maler aus Frankreich.
Er lebte von 1882 bis 1960.
Herbin war sehr wichtig für die moderne Kunst.
Er hat in Frankreich für die abstrakte Kunst gekämpft.

In der abstrakten Kunst malen Künstler*innen die Welt nicht so,
wie sie aussieht.
Sie malen keine Menschen, Tiere oder Landschaften.
Sie malen Gefühle und Ideen.
Dafür benutzt man Farben, Formen und Linien.

Das Leben von Auguste Herbin

Um das Jahr 1900 malte Herbin die ersten Bilder.
Bilder von Dingen,
zum Beispiel Bilder mit Blumen oder Früchten.
Solche Bilder nennt man Still-Leben.
Die Dinge auf den Bildern bewegen sich nicht.

Im Jahr 1907 lernte Herbin den Galeristen Wilhelm Uhde kennen.
Galeristen zeigen und verkaufen die Kunst von Künstler*innen.
Uhde schrieb über Kunst und hatte eine Galerie in Paris.

Uhde brachte die Kunst von Herbin nach Deutschland.
Viele Menschen lernten die Kunst von Herbin kennen.

Im Jahr 1908 malte Herbin seine ersten kubistischen Bilder.
Damals erfanden Herbin und andere Künstler*innen den Kubismus.

Beim Kubismus malen die Künstler*innen Menschen oder Dinge
mit geometrischen Formen.
Geometrische Formen sind zum Beispiel Würfel oder Kreise.
Die Bilder sehen aus wie aus kleinen Teilen zusammengesetzt.

Seit dem Jahr 1901 hatte Herbin ein Atelier in Paris.
Ein Atelier ist die Werkstatt von Künstler*innen.
Die berühmten Künstler Picasso und van Dongen lebten in der Nähe.

Herbin malte an verschiedenen Orten in vielen Ländern.
Er malte in der Stadt Brügge in Belgien.
Er malte im Hafen von Hamburg und auf der Insel Korsika.
In jedem neuen Ort malte er neue Bilder.

Seit den 1930er-Jahren lebte er meistens in Paris.
Dort machte er abstrakte Kunst.
Auf den Kunst-Werken sieht man
keine Landschaften, Menschen oder Dinge.

Herbin setzte sich auch für ein gutes Zusammen-Leben von Menschen ein.
Kurz war er Mitglied in der Kommunistischen Partei in Frankreich.
Er wollte Kunst für alle machen.

In den 1930er-Jahren probierte Herbin viel mit Farben aus.
So entstand eine neue Farben-Lehre.
Im Jahr 1942 hat Herbin das alphabet plastique erfunden.
Das ist ein Alphabet für Farben und Formen.
Auch für Musik-Noten und Buchstaben.
Mit dem Alphabet stellte Herbin Worte in Bildern dar.

Bis zu seinem Tod machte er sich für die abstrakte Kunst in Frankreich stark.

Wir danken dem Förderverein Lenbachhaus für die Unterstützung der Ausstellung.