Vermittlung

 

 

Interaktiver Parcours: Kunst nach 1945

Was heißt hier absolut abstrakt?!

Wie kann bildende Kunst durch Musik erfahrbar gemacht werden? In welchem Verhältnis stehen Farbton und Klangfarbe? Welchen Rhythmus erhalten gegenstandslose Werke durch Rot, Gelb und Blau? Und was heißt hier - eigentlich - absolut abstrakt?

Im interaktiven Rundgang ist der Lebensweltbezug der Schülerinnen und Schüler der notwendige Ausgangspunkt, um diese Frage zu untersuchen. Ihre Beziehungen zu Musik, Kleidung, Emotionen oder Sprachen werden zu kollektiven Forschungsgegenständen, um etwas absolut Abstraktes - und um Kunst - konkret erfahrbar zu machen. Durch assoziative Werkinterpretationen in den Sammlungen Blauer Reiter und Kunst nach 1945 werden die Schülerinnen und Schüler den Grad an Abstraktion verschiedener Kunstwerke untersuchen und vergleichen. Mithilfe der Techniken des Mapping werden sie sich im Definieren dieser Begrifflichkeiten erproben und diese auf das eigene Arbeiten übertragen.

Die Mitnahme von Musik (über Mobiltelefon oder andere Datenträger) durch die Schülerinnen und Schüler wird ausdrücklich gewünscht!

Ausstellungsbesuch mit künstlerisch-praktischen Elementen, wahlweise im Sammlungsbereich Blauer Reiter oder Kunst nach 1945
Angeboten als altersdifferenzierter Ablauf für die Jahrgangsstufen 5–13

Buchbar ab 19. Februar 2019
Sammlungsbereich nach Absprache
Kosten: 3 Euro / Schüler_in
Jeweils zwei Lehrkräfte haben freien Eintritt
Dauer: ca. 2,5 Std., inkl. Pause
Treffpunkt: Lenbachhaus

Das Formular für Ihre Anmeldung finden Sie hier.

 

workshop: Kunst nach 1945

Haltung einnehmen

Welche Vorstellungen rufen Werktitel in uns hervor? Wie kann man Imagination in Gesten und Haltungen, Posen und Handlungen übersetzen? Was passiert, wenn wir unsere Körper Kunstwerken gegenüberstellen? Welche Ähnlichkeiten oder Differenzen lassen sich davon ableiten?

Die Werktitel ausgestellter Kunst im Sammlungsbereich Blauer Reiter oder Kunst nach 1945 werden zum Ausgangspunkt unserer eigenen Inszenierung. Anhand der - oftmals poetischen - Werktitel wird unsere eigene Vorstellungskraft aktiviert, die wir als Tableau Vivant, als lebendes Bild, festhalten. Dieses wird Ausgangspunkt für einen intensiven Vergleich zwischen den ausgestellten Werken und unserer Inszenierung. Die Komposition und der Ausdruck im Werk werden mit unserer Pose abgeglichen; der Inhalt beider in Beziehung gesetzt. Anschließend, im Studio, reagieren wir auf das Gesehene und Erfahrene. Über unsere Inszenierungen kommen wir ins Gespräch darüber, was für uns selbst und für unsere Umwelt nicht nur relevant ist, sondern uns in unserem Dasein ausmacht und wie wir Haltung einnehmen.

Ausstellungsbesuch wahlweise im Sammlungsbereich Blauer Reiter oder Kunst nach 1945, mit anschließendem künstlerisch-praktischen Arbeiten im Studio
Angeboten als altersdifferenzierter Ablauf für die Jahrgangsstufen 5–13

Buchbar ab 12. März 2019
Sammlungsbereich nach Absprache
Kosten: 3 Euro / Schüler_in
Jeweils zwei Lehrkräfte haben freien Eintritt
Dauer: ca. 2,5 Std., inkl. Pause
Treffpunkt: Lenbachhaus

Das Formular für Ihre Anmeldung finden Sie hier.