Thomas Bayrle, Autostrada, 2003

Autostrada von Thomas Bayrle

Foto: Lenbachhaus, Ernst Jank
© VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Datierung
2003
Objektart
Plastik / Skulptur
Material
Buchbinderpappe, Styrodur, Holz und Klebeband
Maße
340 cm x 730 cm x 320 cm
Signatur / Beschriftung
unbezeichnet
Inventarnummer
G 19030
Zugang
Schenkung 2017
Creditline
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München
Zitiervorschlag / Permalink
Thomas Bayrle, Autostrada, 2003, Buchbinderpappe, Styrodur, Holz und Klebeband, 340 cm x 730 cm x 320 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Lenbachhaus, Ernst Jank
https://www.lenbachhaus.de/entdecken/sammlung-online/detail/autostrada-30035738
  • Kunst nach 1945
  • Plastik
  • Straße

Werktext

Als einer der ersten Künstler in Deutschland arbeitete Thomas Bayrle mit computergenerierten Bildern und bediente sich des Prinzips des Seriellen, ein Ansatz, der ihn zu einem Pionier der Pop Art machte. Bayrle befasst sich künstlerisch mit den sozialen Organisationsprinzipien von Individuum und Masse, wobei er seine Bildmotive der Alltagswirklichkeit und Waren- und Konsumwelt entnimmt. Das Wachstum urbaner Strukturen sowie auf Massengebrauch angelegter Fortbewegungsmittel versteht er als einen Kreislauf, der von der Wirtschaft ausgelöst wird und diese wiederum auch in Gang hält. Er beschäftigt sich mit diesen Strukturen einerseits kritisch, anderseits bewusst als Konsument und Teilhaber.
Das Motiv der Autobahn spielt seit den 1970er-Jahren eine zentrale Rolle in seinem Werk. Die utopisch-verknotete Skulptur "Autostrada" schuf Bayrle anlässlich der Venedig-Biennale im Jahr 2003.

Werkbeschriftung in der Ausstellung I'm a Believer. Pop Art und Gegenwartskunst aus dem Lenbachhaus und der KiCo Stiftung, 2018

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