Tanzperformances

Senga Nengudi. Topologien

Wann:
So, 19.01.2020, 19:00 - 20:00 Uhr

Kosten:
Der Eintritt ist frei, Teilnahme aber nur mit Ticket möglich.

Dauer:
ca. 30 min.

Wann:
19.01.2020 19:00

Kosten:
Der Eintritt ist frei, Teilnahme aber nur mit Ticket möglich.

Dauer:
ca. 30 min.

Anlässlich der Ausstellung Senga Nengudi. Topologien hat das Lenbachhaus gemeinsam mit der Künstlerin und dem Centre Pompidou, Paris, Nengudis Skulptur "Performance Piece" (1977) rekonstruiert. An vier Abenden wird die Skulptur in improvisierten Performances zur Tanzpartnerin der Tänzerinnen Katrin Schafitel (Freie Szene, München), Katja Wachter (Tanztendenz) und Julie Anne Stanzak (Tanztheater Wuppertal Pina Bausch).

Senga Nengudi meets Pina Bausch
mit Julie Anne Stanzak
So, 15. Dezember 2019, 19 Uhr (ausverkauft)
So, 12. Januar 2020, 19 Uhr

Musikalische Begleitung von Alexander Balanescu, Violinist, London.

Threesome
mit Katja Wachter und Katrin Schafitel
Mi, 18. Dezember 2019, 19 Uhr
So, 19. Januar 2020, 19 Uhr

Mit musikalischer Begleitung von Juri Kannheiser (Cellist, Sänger und Komponist).

Der Eintritt ist frei, die Teilnehmer_innenzahl aber begrenzt und die Teilnahme nur mit Ticket möglich. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich. Das Zeitfenster für den Einlass ist 18.30–18.45 Uhr. Zu einem späteren Zeitpunkt ist der Eintritt nicht mehr möglich, die Eintrittskarte verfällt dann.

Biografien

Julie Anne Stanzak
Die gebürtige US-Amerikanerin Julie Anne Stanzak begann 1986 ihre Arbeit am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch – nur zwei Jahre nachdem Senga Nengudi erstmals eine Aufführung des Bausch Ensembles in Los Angeles sah. Nach Abschluss ihres Studiums in den Fächern Ballett und Theater in den USA tanzte Stanzak von 1977 bis 1979 beim Chicago Lyric Opera Ballet unter der Leitung von Maria Tallchief, gefolgt von einem Engagement am Het National Ballett in Amsterdam unter Rudi van Danzig von 1979 bis 1986.

Seit 1986 ist sie festes Mitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Stanzak hat außerdem mit verschiedenen Kompanien und Tanz- und Theaterinstitutionen in Europa, England und den USA zusammengearbeitet, für sie Choreografien geschaffen und unterrichtet. Einige dieser Institutionen fördern Kultur für und mit Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen wie etwa Rambazamba in Berlin, Teatro La Ribalta Kunst der Vielfalt, Bozen, oder Compagnie L`Oiseau Mouche, Roubaix.

In Japan arbeitet Stanzak seit 2005 mit den ARCHITANZ Studios in Tokyo zusammen (Biting the Silver Moon The Sun In My Mouth, 2018) und trat 2010 im Rahmen des Kazuo Ohno Festivals auf.

Alexander Bălănescu
Schon im Alter von sieben Jahren besuchte Bălănescu eine Musikschule in Bukarest. Aufgrund der antisemitischen Politik in Rumänien emigrierte seine Familie 1969 nach Israel, wo er die Rubin Academy of Music in Jerusalem besuchte. Danach wechselte er an das Trinity College of Music in London und besuchte von 1975 bis 1979 die Juilliard School in New York City bei Dorothy DeLay, wo er an Meisterklassen mit Pinchas Zukerman, Itzhak Perlman und anderen teilnahm. 1979 übernahm Bălănescu die Leitung der Michael Nyman-Band und tourte mit dieser Band lange Jahre weltweit.

Das Balanescu Quartet
Seit seiner Gründung im Jahr 1987 ist das Balanescu Quartet zu einer der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Musik avanciert. Die Gruppe zeichnet sich durch ein stetes Experimentieren an den Grenzen der klassischen Streichmusik aus. Durch die Zusammenarbeit mit Komponisten wie Michael Nyman und Gavin Bryars, "Lounge Lizard" John Lurie, Jack de Johnette, Ornette Coleman, David Byrne, den Pet Shop Boys, Kraftwerk und den zeitgleichen Rückbezug auf Traditionen rumänischer Volksmusik ist der singuläre Kompositions- und Performancestil des Balanescu Quartets unverkennbar. Zu den originären Aufnahmen des Quartetts gehören die Alben Possessed, Luminitza (unter Einfluss der Veränderungen in Osteuropa seit 1989), Angels and Insects, Maria T (eine Hommage an die große rumänische Sängerin Maria Tanase) und This is the Balanescu Quartet (MUTE Records), Il Partigiano Johnny (Soundtrack zum gleichnamigen Film, Virgin Extra Labels) neben zahlreichen weiteren Kollaborationen. Vor Kurzem nahm UNIVERSAL das Quartett unter Vertrag.

Katja Wachter, Katrin Schafitel
Katja Wachter und Katrin Schafitel gehören seit vielen Jahren zu den prägenden Akteurinnen in der freien Münchner Tanzszene. Seit 1999 realisieren sie kontinuierlich verschiedenste unterschiedliche Tanzprojekte zusammen. 2012 gewannen sie mit dem Stück "Boléro/Bolero" den Kritikerpreis bei dem Festival of Miniatures Choreographic in Belgrad. Gemeinsam aktivieren sie die Skulptur "Performance Piece" (1977).

 Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.