Lesung

"Mein Name ist Ausländer / Benim Adım Yabancı" – Gedichte von Semra Ertan

Buchvorstellung mit Cana Bilir-Meier und Zühal Bilir-Meier

Wann:
Do, 25. März 2021, 19–21 Uhr

Kostenlos

Treffpunkt:
digital

Sonstiges:

Anmeldung für das Zoom-Meeting per E-Mail an: rsvp-lenbachhausmuenchende
oder ohne Anmeldung im Live-Stream auf YouTube

mit Zühal Bilir-Meier und Cana Bilir-Meier
moderiert von Lisa Jeschke

Wann:
Do, 25. März 2021, 19–21 Uhr

Kostenlos

Treffpunkt:
digital

Sonstiges:

Anmeldung für das Zoom-Meeting per E-Mail an: rsvp-lenbachhausmuenchende
oder ohne Anmeldung im Live-Stream auf YouTube

mit Zühal Bilir-Meier und Cana Bilir-Meier
moderiert von Lisa Jeschke

In ihren Gedichten schildert Semra Ertan ihr Leben und ihre Erfahrungen in Deutschland. Geboren in Mersin/Türkei zog sie 1972 zu ihren Eltern, die als Arbeitsmigrant*innen in der Bundesrepublik Deutschland lebten. Sie arbeitete als technische Bauzeichnerin und Dolmetscherin. 1982 starb sie in Hamburg.

Ertan schrieb über 350 Gedichte und mehrere Satiren. Aus diesem Konvolut haben ihre Schwester Zühal Bilir-Meier und ihre Nichte Cana Bilir-Meier 2020 erstmals 82 Gedichte in dem Band "Mein Name ist Ausländer/Benim Adım Yabancı"(edition assemblage) auf deutsch und türkisch herausgebracht.

Ertans Gedichte bestechen durch sprachliche Präzision und politische Klarsicht. Die Autorin prangert Rassismus und Klassendiskriminierung an und setzt sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Sie fordert zu Solidarität und Widerstand auf, schreibt über Liebe, Rebellion, Arbeit, Freundschaft und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Die Herausgeber*innen

Zühal Bilir-Meier ist die Schwester von Semra Ertan. Geboren in Mersin/Türkei, zog sie 1970 zu ihren Eltern, die als sogenannte "Gastarbeiter" in Kiel/Deutschland, lebten. Sie studierte Agrarwissenschaft und Sozialpädagogik in Kiel und München und arbeitet heute in ihrer eigenen Praxis in München als Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin.

Cana Bilir-Meier ist die Nichte von Semra Ertan. Geboren in München/Deutschland, studierte sie Kunstpädagogik und Digitale Medien in Wien und Istanbul. Sie arbeitet als Filmemacherin, Kunstpädagogin und in Projekten bildender Kunst. Gemeinsam mit ihrer Mutter Zühal Bilir-Meier und weiteren Menschen hat sie 2018 die Initiative in Gedenken an Semra Ertan in Hamburg gegründet.

Die Lesung wird von Lisa Jeschke moderiert. Lisa Jeschke schreibt Lyrik, macht Performances und ist Mitherausgeberin der Chapbook-Reihe MATERIALIEN. Ihr Lyrikband "Die Anthologie der Gedichte betrunkener Frauen" erschien 2019 im hochroth Verlag. Zur Zeit arbeitet sie und schreibt neue Texte. 2020 erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (15. bis 28. März 2021) statt.

Für die Durchführung der Veranstaltung wird die Plattform Zoom verwendet. Zoom ist ein amerikanisches Unternehmen, das Nutzerdaten nicht in der EU sondern in den USA speichert. Wir möchten Sie daher bitten, vor der Anmeldung zur Veranstaltung die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Zoom zu lesen. Mit der Anmeldung zur Veranstaltung erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung und den Nutzungsbedingungen von Zoom einverstanden.