Von den Kategorien Zeit und Raum ist Zeit die schwierigere Kategorie,
wenn es um die Bildende Kunst geht. Für die Gegenwart, die so entschlossen auf
raumbezogene Kunst setzt, gilt das besonders. Der Vortrag versucht eine
einfache, aber hoffentlich aufschlussreiche Annäherung an das Thema.
Er fragt nach der künstlerischen Zeitreflexion in Relation zu den
Anzeigesystemen der Urzeit. Von denen gibt es drei: die analoge,
die digitale (seit 1970) und die heute aktuelle Art der Zeitanzeige, die
keinen Namen hat, weil sie unspezifisch digital oder analog überall ist,
nicht nur auf Uhren. Funktionszeit ist mit anderen Worten auch
dargestellte Zeit und nähert sich so den darstellenden Künsten.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
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