Veranstaltungen

 

 

Playtime - Eine Kooperation mit Munich Re zum Thema Arbeit

Di, 13. Mai, 19 Uhr
Georg-Knorr-Saal im Lenbachhaus
Arbeit in der Kunst – die letzten 20.000 Jahre
Ein Vortrag von Matthias Mühling


Di, 20. Mai, 19 Uhr
Georg-Knorr-Saal im Lenbachhaus
IPHONECHINA (2013)
Ein Film von Christian von Borries
Anschließend Künstlergespräch zwischen Christian von Borries und Elisabeth Giers

In China werden nicht nur sämtliche Produkte der Firma Apple hergestellt, das Unternehmen erwirtschaftet dort auch 10% seines Umsatzes. Durch die wirtschaftliche Liberalisierung erlebt die chinesische Bevölkerung zwar einen wachsenden Wohlstand, politisches Mitspracherecht bleibt ihnen jedoch verwehrt. Die Marke Apple steht für eine neoliberale Ideologie, basierend auf einer Individualgesellschaft von Besitzenden ohne gesellschaftliche Verantwortung. In seinem dokumentarischen Essayfilm erzählt Christian von Borries vom transnationalen Hightech-Kapitalismus und untersucht die Parallelen zwischen modernen Staaten und global agierenden Unternehmen.

Christian von Borries ist Musiker, Produzent und Filmemacher in Berlin. Sein Film „The Dubai in Me“ (2010) thematisiert die Diskrepanz zwischen dem Traum vom entfesselten Wachstum und unwürdigen Arbeitsbedingungen.

Trailer zu IPHONECHINA (2013)


Di, 3. Juni, 19.00 Uhr
Georg-Knorr-Saal im Lenbachhaus
Geld oder Leben!
Podiumsdiskussion zur allgemeinen Verunsicherung zwischen Kunst und Arbeit

Moderation: Susanne Ehrenfried (Kuratorin Munich Re Art Collection)
Teilnehmer: Michael Hirsch (Philosoph und Politikwissenschaftler, München), Michaela Melián (Künstlerin und Professorin an der HFBK Hamburg, München), Frank Motz (Ausstellungsmacher und Direktor der ACC Galerie, Weimar), Deborah Schamoni (Galeristin, München)

Unsere moderne Arbeitswelt mit dem Ziel der Gewinnmaximierung ist durch die Steigerung von Effizienz und Effektivität geprägt. Ist Kunst ein Heilsbringer im Kontext der Optimierungsspirale unserer Gesellschaft? Wie sieht die Wirklichkeit aus? Kann Kunst inspirieren? Macht Kunst glücklichere Mitarbeiter? Motiviert Kunst und fördert sie die Identifikation mit dem Unternehmen?


Mo, 23. Juni, 19 Uhr
AudimaxX der HFF München
Gefilmte Arbeit / Filme von Arbeit
Ein Abend mit Filmen von Studierenden der HFF
Einführung: Isa Willinger und Katrin Dillkofer

Eine Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen München
Bernd-Eichinger-Platz 1
80333 München


Achtung! Folgender Termin wurde um zwei Wochen vorverlegt:
aktueller Termin: Di, 10. Juni, 19 Uhr
Georg-Knorr-Saal im Lenbachhaus
Schöne neue Arbeit
Ein Vortrag von Nina Möntmann

Wenn wir heute über Arbeit sprechen, setzen wir meist schon voraus, dass die Arbeit der manuellen Produktion entweder von Robotern erledigt oder in Länder mit billiger Arbeitskraft ausgelagert wird. Die Qualität der Arbeit in den westlichen Industrienationen hingegen wird als zunehmend immateriell beschrieben. Nina Möntmann spricht über die Bedeutung und Struktur von Arbeit, die sich nach dreißig Jahren Neoliberalismus mit dem Markt als Organisationsprinzip von Staat und Gesellschaft radikal verändert hat. Beispielhaft geht sie auf die Entstehung des Films ‚Ein neues Produkt‘ von Harun Farocki ein, den sie kuratorisch begleitet hat und der in der Ausstellung Playtime zu sehen ist.

Nina Möntmann, Kuratorin und Professorin für „Art Theory and viagra from india the History of canadian propecia Ideas“ am Royal Institute of viagra non prescription Art in Stockholm.
Publikationen: Schöne Neue Arbeit. Ein Reader zu Harun Farockis Film ‚Ein Neues Produkt‘, Verlag der der Buchhandlung Walther König, Köln 2014, dt/engl; Scandalous. A Reader on viagra canada generic Art and buy pfizer viagra in canada Ethics, Sternberg Press, Berlin 2013; New Communities, Public Books / The Power Plant, Toronto 2009.


Download Folder zur Ausstellung (PDF, 1,6 MB)

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