VERANSTALTUNGEN

 

 

SYMPOSIUM

BARBARA VINKEN, München
Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft und Romanische Philologie an der
Ludwig-Maximilians-Universität München.

In Konstanz und Yale promoviert, habilitierte sich Barbara Vinken 1996 in Jena. Bevor sie an die LMU wechselte, folgte sie Rufen auf die romanistischen Lehrstühle in Hamburg und Zürich. Sie war Gastprofessorin an der New York University, der Humboldt-Universität zu Berlin, der EHESS Paris, der Université Michel de Montaigne in Bordeaux, der Johns Hopkins University in Baltimore, der FU Berlin, an der Venice International University (VIU) und an der University of Chicago. 2015 forscht sie am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Barbara Vinken schreibt regelmäßig für Die Zeit, die NZZ, Nordwestradio und Deutschlandfunk.

Krieg, Jagd, Opfer: Flaubert, Marc, Jünger
Der Krieg, der Vater aller Dinge? Die Frage nach dem Krieg gewinnt in der Zeit vor und nach dem ersten Weltkrieg eine neue Brisanz. Was überhaupt ist ein Krieg? Geburt der Männlichkeit, die an ihre ursprünglichsten Quellen geführt wird und alles Faule, Absterbende vernichtet? Bruderkrieg und Blutopfer? Franz Marc verhandelt den Krieg, Bedingung für eine neue Kunst, in Auseinandersetzung mit der Lektüre der Legende des Heiligen Julian von Gustave Flaubert und der Metapher der Jagd.