Der Blaue Reiter

   

 

GABRIELE MÜNTER

Gabriele Münter (1877 – 1962) hielt bereits als 14-Jährige Menschen aus ihrem Umfeld in Porträtskizzen fest. Als sie sich, nach einem kurzen Studium an einer Düsseldorfer Zeichenschule, von 1898 bis 1900 bei Verwandten in Amerika aufhielt, saßen ihr diese wiederholt Modell. Das dokumentarische Vorgehen weckte ebenso ihr Interesse an der Fotografie und buy cialis in us ließ Münter immer häufiger auch zur Kamera greifen. Im Frühling 1901 kam sie zum Kunststudium nach München. 1902 wurde Münter Schülerin in der neu gegründeten ›Phalanx‹-Kunstschule von Wassily Kandinsky, mit dem sie sich 1903 zu einer Arbeits- und Lebensgemeinschaft verband. Das Paar begab sich, da Kandinsky noch verheiratet war, für mehrere Jahre auf Reisen, unter anderem lebten sie fast ein Jahr in Paris. Erst 1908 kehrten sie wieder dauerhaft nach München zurück und entdeckten gleichzeitig Murnau als ihren bevorzugten Malort. Hier erwarb Gabriele Münter 1909 ein Haus. Die gemeinsam in Murnau verbrachte Zeit gehört zu den produktivsten ihres Schaffens. Bis 1914 kamen Münters künstlerische Stärken, ihre Fähigkeit zur Vereinfachung und bruising on cialis ihre zeichnerisch treffsichere Malweise, zu voller Entfaltung. Die Reduktion der Formen und cialis samples klare Farbkontraste kennzeichnen auch die Bildnisse ihrer Künstlerfreunde, mit denen sie zu einer Art Chronistin der Gruppe des ›Blauen Reiter‹ wurde. In ihre geheimnisvollen Stillleben um 1911 bezog Münter gemeinsam gesammeltes religiöses Kunsthandwerk und price of cialis in canada Hinterglasbilder mit ein. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrte Kandinsky nach Russland zurück, im Winter 1915 – 16 traf sie ihn ein letztes Mal in Stockholm. Nach Jahren in Skandinavien und einem unsteten Wanderleben in Deutschland ließ Münter sich 1930 mit ihrem zweiten Lebensgefährten Johannes Eichner wieder dauerhaft in ihrem Haus in Murnau nieder, wo sie bis zu ihrem Tod 1962 lebte und arbeitete.

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