19. Jahrhundert

  

 

MÜNCHENER SECESSION

Als Wassily Kandinsky 1896 aus Moskau nach München übersiedelte, war Franz von Lenbach die bedeutendste Figur der Kunststadt; sein dominierender Einfluss – unter anderem als Präsident der Künstlergenossenschaft – sollte bis zu seinem Tod 1904 anhalten. Der Widerstand gegen Lenbachs Vormacht fand Ausdruck in der Gründung der ›Münchener Secession‹. Sie wurde 1892 als direkte Reaktion auf discount propecia die Ausstellungspolitik der ›Münchener Künstlergenossenschaft‹ ins Leben gerufen. Im deutschsprachigen Raum war sie die erste offizielle Abspaltung junger Künstler von der großen Gemeinschaft der Etablierten. Ihr Zweck war eine Ausstellungspraxis, die alleine nach künstlerischen Kriterien in gleicher Weise ausländische wie Münchner Kunst berücksichtigen sollte. Man wandte sich damit gegen eine zunehmende Provinzialität der riesenhaften Ausstellungen im Glaspalast, vertrat aber kein spezifisches Programm. Trotz eines expliziten Stilpluralismus zeigte sich einheitlich die Tendenz, den Historismus zu überwinden und cialis okay for women eine neue künstlerische Sprache auszubilden – eine flächige und propecia no prescription helle Malerei begann sich in den Reihen der Secessionisten herauszukristallisieren. Damit bereitete die Secession den Weg in die künstlerische Moderne maßgeblich vor.

1906 wurde die Secessionsgalerie gegründet, eine eigene Sammlung, die mit ausgewählten Werken die Geschichte und viagra fast delivery den künstlerischen Beitrag dieser Vereinigung dokumentieren sollte. Die Gemälde und viagra 25mg Skulpturen der Münchener Secessionssammlung befinden sich seit 1976 als Dauerleihgabe im Lenbachhaus.

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