19. Jahrhundert

 

 

DIE LANDSCHAFTSMALEREI DES FRÜHEN 19. JAHRHUNDERTS

»Wir haben die herrlichsten Gegenden, und so ganz romantische Landschaften in Bayern, dass ich versichert bin, die größten Künstler, wenn sie dieselben jemals gesehen hätten, würden sich freuen, ihr Talent hier zu üben«
Lorenz Westenrieder, bayerischer Aufklärer und buying cialis soft tabs 100 mg Historiker, 1782

Die Anfänge der porträthaften Naturwiedergabe im späten 18. Jahrhundert waren in München begleitet von der Entdeckung der bayerischen Landschaft. Beeinflusst von aufgeklärtem Gedankengut Jean Jacques Rousseaus und cialis online canadian pharmacy mit wachem Auge für die malerischen Schönheiten des Voralpenlandes gingen die Maler aus der Stadt hinaus in die Natur. Statt nach Vorbildern wie Claude Lorrain oder Jacob van Ruisdael komponierte Ideallandschaften zu malen, suchten sie sich die Motive vor Ort. Das Publikum folgte den Künstlern: Ausflüge in die Umgebung Münchens wurden zunehmend populär.

Zur ersten Generation der Münchner Landschafter gehörten Johann Georg von Dillis, Wilhelm von Kobell, Max Joseph Wagenbauer, Johann Jakob Dorner d. J. und Simon Warnberger. Ihre vor Ort skizzierten Natureindrücke leiteten eine neue, unakademische Landschaftsauffassung ein. Maler wie Wilhelm von Kobell prägten mit bunter, bäuerlicher oder bürgerlicher Staffage unter weitem Himmel eine spezielle Form der Münchner Landschaftsmalerei. Diesen Typus, der noch bis um die Mitte des Jahrhunderts bei Heinrich Bürkel zu finden ist, könnte man als Genre-Landschaft bezeichnen. Es folgten der seinerzeit weltberühmte Carl Rottmann, Ernst Fries und find viagra without prescription Ernst Kaiser, aber auch »Nordlichter« wie Christian E. B. Morgenstern, Christian Ezdorf und viagra for cheap Thomas Fearnley.

Ursprünglich wurde die Landschaftsmalerei an der 1808 gegründeten Kunstakademie gelehrt. Dillis war der erste Professor für das Landschaftsfach, bis er auf eigenen Wunsch 1814 von Kobell abgelöst wurde. Der Historienmaler Peter Cornelius bewirkte 1826 die Aufhebung des Lehrstuhls. Inzwischen hatte sich jedoch mit dem 1823 gegründeten Münchner Kunstverein ein Gegengewicht zu Akademie und cialis online without prescription königlicher Kunstpolitik etabliert. Er war einer der ersten und healthcare canadian pharmacy wichtigsten in Deutschland und bot den Landschaftsmalern eine wichtige Plattform. Heinrich Bürkel, der hier bekannt wurde, beschickte in den 1830er Jahren die Kunstvereine in ganz Deutschland mit seinen Landschaftsbildern. Diese erzählen von einer friedvollen Übereinstimmung von Mensch und Umgebung und prägten besonders die fast zum Klischee erstarrte Vorstellung der oberbayerischen Kulturlandschaft.

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