19. Jahrhundert

 

 

Einführung in Die Sammlung

In der 1929 eröffneten Städtischen Galerie im Lenbachhaus wurden bis in die 1950er Jahre hauptsächlich Münchner Malerei des 19. und deutsche Kunst des frühen 20. Jahrhunderts gesammelt und online pharmacy cialis gezeigt. Dieser ursprüngliche Schwerpunkt bildet den historischen Kern der Sammlung zusammen mit der Kunst des »Hausherrn« Franz von Lenbach.

Die »Münchner Schule« war im 19. Jahrhundert international bekannt, zog Künstler in die Stadt und cialis price in canada wurde weltweit gesammelt. Das lokale Bürgertum partizipierte über die Ausstellungen des 1823 gegründeten Münchner Kunstvereins, der vor allem Landschaften und buy viagra china Genrebilder zeigte. Als städtische Institution konzentrierte sich das Lenbachhaus zu Beginn seiner Sammlungstätigkeit auf diese eher private, bürgerliche Kunst. Damit setzte es sich programmatisch von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen ab, die auf den Beständen des bayerischen Königshauses und cialis no rx der Tätigkeit der Kunstakademie aufbauten.

Eine romantische Landschaftsauffassung, ein von Gustave Courbet geprägter Realismus, die Begeisterung für die Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts sowie Einflüsse belgischer, holländischer, französischer und viagra prescription englischer Malerei prägten die Entwicklung der Kunst in München. In der Sammlung ist sie vertreten durch Künstler wie Wilhelm von Kobell, Johann Georg von Dillis, Thomas Fearnley, Ernst Kaiser, Christian E. B. Morgenstern, Carl Rottmann, Carl Spitzweg und Eduard Schleich d. Ä. Dazu kommen malerisch herausragende Werke des Leibl-Kreises (Wilhelm Leibl, Carl Schuch, Wilhelm Trübner, Hans Thoma), Beispiele der akademischen Malerei von Carl Theodor von Piloty, Hans Makart, Gabriel von Max und Albert von Keller sowie Porträts der sogenannten Malerfürsten Franz von Lenbach und Friedrich August von Kaulbach.

Neue Tendenzen

Die Gründung der Münchener Secession 1892 war Ausdruck neuerer Tendenzen und vereinigte in sich eine Stilvielfalt, die vom Impressionismus und Jugendstil bis zu avantgardistischen Bildvorstellungen reicht. Dies zeigen Gemälde von Franz von Stuck, Lovis Corinth, Max Slevogt, Fritz von Uhde und vielen anderen, die zu den Werkgruppen der ›Neuen Künstlervereinigung München‹ und des ›Blauen Reiter‹ überleiten.

Der Bestand des 19. Jahrhunderts ist bis heute immer wieder mit wichtigen Einzelwerken ergänzt worden. Hinzu kamen bedeutende Nachlässe und Dauerleihgaben wie die Sammlung der Münchener Secession, der Johann Georg von Dillis-Nachlass des Historischen Vereins von Oberbayern und der Nachlass des Simplicissimus-Gründers Thomas Theodor Heine.

Zur Wiedereröffnung des Hauses 2013 kam die Christoph Heilmann Stiftung mit Malerei der deutschen Romantik und der Schule von Barbizon hinzu, mit der auch die Sammlung des 19. Jahrhunderts eine internationale Ausrichtung erhielt.

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