Edit-a-thon und Podiumsdiskussion
ART + FEMINISM

Lenbachhaus 6. April 2018, 17:00 UHR


ART + FEMINISM
Aktionstag für die Sichtbarkeit von Künstlerinnen* und Kulturproduzentinnen*

Fr, 6. April 2018, 17 Uhr
Sa, 7. April 2018, ab 11 Uhr
Lenbachhaus
Eintritt frei

Die internationale Initiative ART+FEMINISM stärkt die Sichtbarkeit von Künstlerinnen* und Kulturproduzentinnen* der Vergangenheit und Gegenwart. Obwohl Wikipedia als Open Source-Projekt frei zugänglich ist, sind nach aktuellen Schätzungen weniger als 10% der Wikipedia-Autorinnen* weiblich. Ein Ungleichgewicht, das sich auch in den Inhalten bemerkbar macht: Biographien zahlreicher verdienter Frauen* fehlen oder sind ausbaufähig, ebenso von Persönlichkeiten mit LSBTTIQ-Hintergrund.

Kulturschaffende und Künstler*innen aller Sparten, Kurator*innen, Netzaktivist*innen, Blogger*innen, Feminist*innen und Interessierte jeden Geschlechts sind am Aktionstag dazu eingeladen, Autor*innen zu werden und gemeinsam Wikipedia-Einträge zu erstellen, um so dem repräsentativen und inhaltlichen Ungleichgewicht entgegen zu wirken. Neben dem Edit-a-thon, den gemeinsamen Editierrunden, finden eine Führung, Workshops und eine Podiumsdiskussion statt. 

Eine Kooperation mit Reflektor M
Organisatorinnen: Laura Lang und Mira Sacher
Kontakt und Fragen: art+feminism (at) reflektor-m.de

Programm

Freitag, 6. April 2018
17 Uhr

Thematische Führung durch die Ausstellung Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife mit Stephanie Weber, Kuratorin für Gegenwartskunst am Lenbachhaus

Samstag, 7. April 2018
10.30 Uhr

Anmeldung und Begrüßungskaffee

11 Uhr
Einführung ins Editieren

12 Uhr
Erste Editierrunde

13 Uhr
Gemeinsames Mittagessen

14 Uhr
Workshops mit Sophia Süßmilch, bildende Künstlerin, und Julia Bomsdorf, Techno-Feministin (WUT/female:pressure)
Zweite Editierrunde

16 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Workshops mit Sophia Süßmilch, bildende Künstlerin, und Julia Bomsdorf, Techno-Feministin (WUT/female:pressure)
Dritte Editierrunde

18 Uhr
Gemeinsame Abschlussrunde

19 Uhr
Podiumsdiskussion: Weibliche Kulturproduktion und Netzfeminismus
Wie sieht die Realität weiblicher Kulturproduktion 2018 aus? Was haben das Internet und die sozialen Medien im Hinblick auf die Repräsentation von Künstlerinnen* verändert? Und was hat das Netz mit Feminismus zu tun und digitale Technologien mit Emanzipation?
Mit Anika Meier (Journalistin für das Monopol-Magazin), Friederike Nastold (Künstlerin und Theoretikerin - Kollektiv TOYTOYTOY), Anta Helena Recke (Regisseurin bei den Kammerspielen München) und Nadia Shehadeh (Soziologin und Bloggerin), moderiert von Laura Freisberg, Journalistin (Bayerischer Rundfunk) und Vorstand von Frauenstudien München e.V.
im Georg-Knorr-Saal


Eintritt, Getränke und Mittagessen frei. Bringt eure Laptops mit!
Für Kinder ab 6 Jahren wird bei Bedarf am Samstagvormittag eine Betreuung angeboten.
Die Workshops und Editierrunden finden im Studio des Lenbachhauses statt.
Begrenzte Anzahl von Teilnehmer*innen für Führung und Workshops, Anmeldung bis zum 1. April hier.


* In diesem Text wurde eine gendergerechte Sprache verwendet, die anhand des Gendersternchens * alle Geschlechteridentitäten miteinbezieht, welche sich nicht dem binären Frau-Mann-System zuordnen. Die weibliche Form mit dem Sternchen am Schluss möchte die weibliche Identität im Rahmen dieses Aktionstags besonders hervorheben und dabei gleichzeitig auf alle weiteren Identitäten hinweisen.