Forschung

 

 

Restaurierung

Das Restaurierungsatelier des Lenbachhauses hat mit dem Entwurf von Foster + Partners ein neues und viagra online sales großzügiges Atelier erhalten. Hier arbeiten drei Gemälderestauratorinnen und generic cialis next day shipping ein Grafikrestaurator mit vier wesentlichen Tätigkeitsschwerpunkten:


Konservierung und cialis tablets foreign Restaurierung des Sammlungsbestandes

Hier ist zunächst die präventive Konservierung zu nennen. Dazu zählen alle Maßnahmen, die an den Kunstwerken und viagra canadian ihrem Umfeld vorgenommen werden müssen, um ihren Erhalt zu sichern und cost viagra sie vor Schäden zu bewahren. Gemälde und purchase cialis next day delivery Grafik bedürfen stabiler Klimabedingungen, angemessener Beleuchtung, sicherer Montage und auch vereinzelt Schutz gegen Insekten – man denke nur an die textilen Werke von Erwin Wurm oder die Objekte von Joseph Beuys. Besonders empfindliche Werke werden in eigens angefertigten Mikroklimarahmen gezeigt.
Regelmäßige Rundgänge in der Sammlung und die Beobachtung der Kunstwerke verbessern die Kenntnis um die Besonderheiten jedes Werkes. Alle Gemälde des „Blauen Reiter“ sind mit entspiegeltem Museumsglas und einem Rückseitenschutz ausgestattet. Spezielle Hängesysteme sorgen für sichere Montage.
Grafik wird in säurefreien Passepartouts und Buchkästen aufbewahrt. Die speziell für unsere Sammlung entworfenen Wechselrahmen sorgen für eine konservatorisch angemessene und ästhetisch anspruchsvolle Präsentation. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die jüngst erfolgte Neurahmung der knapp 800 Bildtafeln von Gerhard Richters „Atlas“.

Zu den praktischen konservatorischen Maßnahmen am Werk selbst zählen Festigungsmaßnahmen an der Malschicht von Kunstwerken oder auch Konsolidierungsmaßnahmen an Bildträgern, z.B. an auffasernden Malpappen beim „Blauen Reiter“. Es handelt sich um Eingriffe zum Erhalt der originalen Substanz.
Restaurierungen gehen darüber hinaus und umfassen auch Firnisabnahmen, Kittungen, Retuschen und viele andere Maßnahmen. Diese können sehr umfangreich sein, wie die für die Neueröffnung restaurierte „Salome“ von Franz von Stuck zeigt.

Neu angekaufte Werke der Gegenwart benötigen oft keine restauratorischen Maßnahmen. Hier konzentrieren wir uns auf die Konservierung, zu der im weitesten Sinne auch die Dokumentation zählt. Wir halten Informationen über die Materialien des Werkes und Aussagen der Künstler hierzu fest. Neue Werke werfen häufig schwierige und unkonventionelle Fragestellungen auf: Wie klebt man Kunststoffe? Wie restauriert man monochrome Bildflächen? Wie erhält man Videokunst? Wie restauriert man zeitgenössische Fotografie? Zur Diskussion dieser Fragen sind die Teilnahme an Tagungen und der Austausch mit anderen Fachwissenschaftlern besonders wichtig.


Vorbereitung und Betreuung des Leihverkehrs an andere Institutionen

Alle angefragten Werke werden zunächst auf Leihbarkeit geprüft. Dann werden sie ggf. restauriert, verglast und speziell verpackt. Protokolle dokumentieren den Zustand und Besonderheiten der Werke. Empfindliche und hochwertige Werke werden per Kurier auf Reisen begleitet. So werden, in Zusammenarbeit mit dem Leihnehmer, optimale klimatischer Bedingungen, ein sicherer Transport und eine angemessene Hängung sichergestellt.


Betreuung eigener Ausstellungen

Im Vorfeld eigener Ausstellungen werden wichtige Werke, so etwa 2005/06 für die Retrospektive von Franz Marc „Das Blaue Pferd“ oder für „Kandinsky – Absolut. Abstract“ 2008/09 „Das Bunte Leben“ aufwendig restauriert. In der Ausstellung „Kunst ist schön macht, aber viel Arbeit“ 2012/13 konnte eine Vielzahl von Gemälden, Skulpturen und Arbeiten auf Papier sowie Fotos für die Neupräsentation vorbereitet werden.
Für Sonderausstellungen kontrollieren wir den Zustand des Kunstwerkes, das Klima und die Beleuchtung. Wir legen die Art der Verpackung fest und arbeiten eng mit dem hauseigenen Hängeteam zusammen. Leihgaben werden mit den begleitenden Kurieren begutachtet und installiert. Während der Laufzeit der Ausstellungen erledigen wir regelmäßige Reinigungs- und Beobachtungsrunden. Beim Abbau begleiten wir das Verpacken und prüfen den Zustand ein letztes Mal, bevor die Werke unser Haus verlassen.


Kunsttechnologische Forschung am Sammlungsbestand

Der umfangreiche und vielfältige Bestand des Lenbachhauses bietet Anlass für zahlreiche Forschungsprojekte. Insbesondere interessiert uns die Maltechnik unseres wertvollsten Sammlungsbestandes, des „Blauen Reiter.“ Aber auch Einzelwerke wie die „Salome“ von Franz von Stuck und deren umfangreiche Restaurierung während der Schließung des Lenbachhauses bieten Anlass zu Forschung und Publikation.

Im Untermenü rechts finden Sie unter den Künstlernamen verschiedene Beiträge zur kunsttechnologischen Forschung.

Iris Winkelmeyer

Kontakt

Iris Winkelmeyer, Diplomrestauratorin
Leitung der Restaurierungsabteilung
Telefon +49 89 233 66 32 1
Fax +49 89 233 82 69 3
iris.winkelmeyer (at) muenchen.de

Daniel Oggenfuss, Diplomrestaurator
Grafik, Fotografie und neue Medien
Telefon +49 89 233 66 32 0
daniel.oggenfuss (at) muenchen.de

Isa Päffgen, Diplomrestauratorin
Gemälde und Skulptur
Telefon +49 89 233 66 31 9
isa.paeffgen (at) muenchen.de

Theresa Bräunig, Volontariat
Telefon +49 89 233 66 32 3
theresa.braeunig (at) muenchen.de

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