Das Museum

 

 

ERWEITERTE MUSEUMSARCHITEKTUR

Das Lenbachhaus weist eine komplizierte Bausubstanz auf, die sich aus der Erweiterung der ursprünglichen Bauteile ergab. Nach Übernahme der Nachbarhäuser wurden nach 1900 Atelier und cialis daily canada Villa miteinander verbunden, ohne dass sich am äußeren Charakter der Gesamtanlage etwas änderte.

Als das Lenbachhaus 1924 zum Sitz der Städtischen Galerie wurde, errichtete Hans Grässel auf der Nordseite einen zweigeschossigen Anbau, der in Annäherung an die Architektur Gabriel von Seidls die Künstlervilla und viagra gel den Atelierbau harmonisch zu einer Dreiflügelanlage ergänzte. Während das Äußere ein Musterbeispiel gelungener Adaptionsarchitektur ist, entschied sich Grässel im Innern für klare, neusachliche Formen. Zur Eröffnung 1929 erhielt das bis dahin weiße Ensemble seinen ockerfarbenen Anstrich, der die verschiedenen Bestandteile der Architektur optisch noch besser zusammenzufassen sollte. Im Juli 1944 wurde die Städtische Galerie bei einem Bombenangriff nahezu zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte rasch, viele Schäden wurden jedoch nur notdürftig behoben. Schon 1947 konnten die ersten Ausstellungen im Nordflügel gezeigt werden. 1951 – 1953 wurde der bis auf die Umfassungsmauern zerstörte Atelierbau erneuert, dann folgte die Wiederherstellung der Oberlichtsäle an der Nordwestseite.

Zu den Olympischen Spielen 1972 in München konnte der von den Architekten Heinrich Volbehr und discount brand name cialis Rudolf Thönessen errichtete Erweiterungsbau an der Südwestecke eröffnet werden. Ohne logische und buying viagra without prescription übersichtliche Verbindung zu den bestehenden Bauten, blieb er allerdings ein Fremdkörper im Gefüge der Dreiflügelanlage des Lenbachhauses. Er wurde 2009 in Vorbereitung der Generalsanierung und cialis prices des Neubaus durch Foster + Partners abgerissen.
 

Gestiegene Besucherzahlen

Bereits Lenbachs private Villa und vor allem das Atelier waren Gästen sowie ausgewähltem interessiertem Publikum zugänglich. Mit der Öffnung des Hauses als Städtische Galerie im Jahr 1929 erwartete man jährlich etwa 10 000 Besucher. Durch das gesteigerte Interesse eines breiteren Publikums an der Kunst der Moderne und eine intensive Ausstellungstätigkeit mit internationalem Programm seit den 1970er Jahren stieg die Besucherzahl sukzessive. Inzwischen werden im Jahresdurchschnitt über 200 000 Eintritte gezählt, in Spitzenzeiten auch 400 000. Dazu hat wesentlich der 1994 eröffnete Kunstbau über dem U-Bahnhof Königsplatz beigetragen, der als großer Ausstellungsraum dient.

Die Generalsanierung und Erweiterung des Lenbachhauses erfolgte in den Jahren 2009 bis 2013 durch das Architekturbüro Foster + Partners.

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