News   Info   Generalsanierung   Standorte   Sammlung   Ausstellungen   Vermittlung   Veranstaltungen   Presse   Shop       

Juli 2010
2 Volontäre für das Restaurierungsatelier ab spätestens 1. November gesucht

Die Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, ein Museum der Landeshauptstadt München, Fachbereich Restaurierung/Konservierung, sucht

zum 1. November 2010 - vorzugsweise früher -

je eine Volontärin / einen Volontär
für die Fachgebiete Gemälde/Skulptur und Grafik/Fotografie.


Die Dauer der Volontariate wird zunächst auf 12 Monate mit einer dreimonatigen Probezeit befristet. Es besteht jedoch die Möglichkeit einer Verlängerung. Das Volontariat ist ein Ausbildungsverhältnis und dient nach dem Studium als Einstieg in das Berufsleben zum Erwerb museumsspezifischer Kenntnisse.

Wir suchen:
je eine verantwortungsbewusste, kommunikative und teamfähige Persönlichkeit, die über Einsatzbereitschaft und organisatorisches Geschick verfügt. Ein abgeschlossenes fachspezifisches Studium ist Voraussetzung.

Wir bieten Ihnen:
-
umfassende Einblicke in die Aufgabenbereiche eines Museums
- eine Vergütung in Höhe der Anwärterbezüge des gehobenen Dienstes *)
- ein verbilligtes Ticket für den Personennahverkehr

Auskünfte zum Volontariat erteilen Ihnen gerne Frau Iris Winkelmeyer für Gemälde/Skulptur unter Tel. 089-233 82609 oder Herr Daniel Oggenfuss für Grafik/Fotografie unter Tel. 089-233 40970.

*) Hinweis: Die Berechnung der Anwärterbezüge kann unter folgendem Link vorgenommen werden: http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/by/ und dann 2010/AW A9 eingeben.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Lichtbild, Zeugniskopien) sind bis spätestens 1. September 2010 zu richten an:

per Post:
Städtische Galerie im Lenbachhaus
z.Hd. Iris Winkelmeyer
Nymphenburgerstrasse 84
80636 München

oder per E-Mail: iris.winkelmeyer(at)muenchen.de

Bewerbungskosten können leider nicht erstattet werden.

 

Juli 2010
Kein Hitzefrei für den Blauen Reiter - unsere Klimaanlage funktioniert!

Wenn es Ihnen draußen zu heiß ist, besuchen Sie doch einfach unsere Ausstellung "Ein Tanz in Farben" im Kunstbau bei angenehmen 21°C. Für kühle Rechner bieten wir vom 15. Juli bis zum 15. August außerdem reduzierte Sommerpreise an:

Normaler Eintritt: jetzt 6,00 €
Ermäßigter Eintritt: jetzt 3,00 €
Familienkarte (2 Erwachsene + Kinder unter 15 Jahre): jetzt 9,00 €

Juli 2010
Städtische Galerie im Lenbachhaus erwirbt "Bildnis des Vaters" von Hans Hofmann

Mit Hilfe einer großzügigen anonymen Spende konnte das Lenbachhaus auf der 232. Auktion für Moderne und Zeitgenössische Kunst bei Karl & Faber, München, ein Gemälde ersteigern, das eine ideale Ergänzung seiner Sammlung von Werken Hans Hofmanns darstellt.

Hans Hofmann (geb. 1880 in Weißenburg bei Mittelfranken, gest. 1966 in New York) eröffnete nach Lehrjahren in München und Paris eine eigene Malschule in München, die nach dem Ersten Weltkrieg auch international bekannt wurde. Dort studierten unter anderem Louise Nevelson und Vaclav Vytlacil. Auf Einladung seines ehemaligen amerikanischen Schülers Worth Ryder unterrichtete Hofmann 1930-1932 in Berkeley und Los Angeles und übersiedelte 1932 endgültig nach New York, wo er die Hofmann School of Fine Arts begründete. In der New Yorker Kunstszene wurde er zum Bindeglied zwischen der Kunst Wassily Kandinskys und den Vertretern des Abstrakten Expressionismus wie Jackson Pollock, Willem de Kooning, Philip Guston, Franz Kline und Robert Motherwell.

Hofmanns Bildnis seines Vaters, das um 1905 entstanden sein dürfte, reflektiert deutlich die Einflüsse seiner avantgardistischen Vorbilder van Gogh, Matisse und Gauguin. Noch in München hatte ihm sein Lehrer Willi Schwartz, der gerade von einem Studienaufenthalt in Paris zurückgekehrt war, spät- und postimpressionistische Stilrichtungen vermittelt, die Hofmann in einer Serie von Stillleben und Porträts erprobte. In seiner Pariser Zeit ab 1904 lernte er Matisse, Picasso und Braque kennen und befreundete sich eng mit Sonia und Robert Delaunay.

Ein Bildnis des Vaters hat für den angehenden Künstler immer besondere Bedeutung und markiert häufig einen Meilenstein in der künstlerischen Entwicklung. Auch von Lovis Corinth und Franz Marc befinden sich im Lenbachhaus Porträts ihrer Väter.

Das Lenbachhaus besitzt eine umfangreiche Gruppe von Werken Hans Hofmanns aus allen Schaffensperioden, die ihm nach einer erfolgreichen Ausstellung seines Spätwerks 1999 im Kunstbau von dem Renate, Hans und Maria Hofmann Trust mit Sitz in New York gestiftet wurden. Damit wurde in Ergänzung zu dem Hauptwerk "Der Gaukler", das Hofmann selbst noch dem Lenbachhaus geschenkt hatte, eine ständige Präsenz in München garantiert. Nach dem Metropolitan Museum in New York und dem Berkeley Art Museum an der University of California verfügt das Lenbachhaus über die weltweit drittgrößte Sammlung von Werken Hans Hofmanns.

 

Bildunterschrift:

Hans Hofmann (1880 Weißenburg/Bayern - New York 1966)
Porträt des Vaters (um 1905)
Öl auf Leinwand
84,3 x 73,2 cm (gerahmt)
Rechts unten signiert

 

 

Juli 2010

Nicola Harenberg (geb. 1974 in München) studierte Kunstgeschichte, Volkskunde und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach dem Volontariat in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus war sie Assistant Curator in der Lothringer 13. Zuletzt arbeitete sie im Team 'Kunst im öffentlichen Raum' im Kulturreferat der Stadt München. Seit Mai 2010 betreut sie die Reproabteilung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus.


Clara Eggebrecht (geb. 1981 in München) studierte Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und Psychologie an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Anschließend war sie bei der BMW Kulturkommunikation beschäftigt und verantwortete die Bereiche Marketing sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Karl & Faber Kunstauktionen GmbH. Seit Mai 2010 ist Frau Eggebrecht für die Abteilung Besucherservice, Internetauftritt und Förderverein der Städtischen Galerie im Lenbachhaus zuständig.

Mai 2010
Rot, Blau, Grün, Gelb, Malen, Basteln…

…ein reges Treiben wird auf der E.ON Energie Piazza in den Pfingstferien stattfinden. Bei E.ON sind kleine und große Künstler vom Kinderschutz e.V. aus dem Hasenbergl zu Gast. Die Kinder und Jugendlichen basteln Schaukästen und malen Personen in Lebensgröße, die den Bauzaun vom Lenbachhaus verschönern werden. E.ON Energie unterstützt seit Jahren das offene Atelier, das der Kinderschutz e.V. ins Leben gerufen hat. Kinder aus allen Schichten treffen sich dort regelmäßig zum kreativen Malen und Basteln.

Mai 2010
Die Agentur Herburg Weiland gibt dem Lenbachhaus und dem Kunstbau sein graphisches Gesicht. Nun haben sie beim Internationalen Poster und Graphic Design Festival in Cahaumont, Frankreich einen Award für unser Plakat »Bonvicini/Burr« gewonnen.

Mai 2010
Wiebke Möller (geb. 1986 in Berlin) studiert Kunstgeschichte, Neuere Deutsche Literatur und Soziologie an der Ludwig- Maximilians- Universität München. Seit Mai 2010 ist sie Hospitantin in der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Lenbachhauses.

Mai 2010
Wir freuen uns sehr, dass unser wissenschaftlicher Volontär Dr. Sven Beckstette
ab Herbst 2010 die Stelle als Chefredakteur bei /Texte zur Kunst/ übernehmen wird.

Nach mehr als fünf Jahren als Chefredakteur von /Texte zur Kunst/ wird André Rottmann sich ab Herbst dieses Jahres verstärkt seinen eigenen akademischen Vorhaben und Publikationsprojekten im Bereich der Gegenwartskunst widmen. Dem Magazin bleibt Rottmann in Zukunft als Mitglied des redaktionellen Beirats und auch als Autor weiterhin eng verbunden.

Nachfolger von Rottmann wird der Kunsthistoriker Dr. Sven Beckstette, der in der Vergangenheit regelmäßig in /Texte zur Kunst/ sowie in der /Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spex/ und /artnet/ publizierte.

Seit November 2009 ist Sven Beckstette wissenschaftlicher Volontär bei uns am Lenbachhaus, im Zuge dessen er für eine Ausstellungsreihe im KUBUS im Petuelpark mit Wandarbeiten, u.a. von Jan Christensen und Sylvie Fleury, verantwortlich zeichnete. So sehr wir uns über seine neue Position freuen, bedauern wir doch sehr einen so hervorragenden und engagierten Mitarbeiter zu verlieren.

Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg !

April 2010
Neues LED Lichtkonzept des Lenbachhauses gewinnt BMBF Wettbewerb „Kommunen im Neuen Licht“.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Kommunen und Unternehmen bei der nachhaltigen Etablierung der LED-Technologie in Deutschland. Die Landeshauptstadt München ist mit dem Konzept LED als museale Allgemeinbeleuchtung – Neues Lichtkonzept Lenbachhaus einer von 10 Siegern im BMBF Wettbewerb „Kommunen im neuen Licht“.

April 2010
Seit kurzen finden Sie das Lenbachhaus auf Facebook - wir freuen uns über zahlreiche Feunde !

Lenbachhaus und Kunstbau bei Facebook

April 2010
Die Städtische Galerie im Lenbachhaus eröffnet neuen Museumsladen im Ruffinihaus, Sendlingerstraße 1 (Eingang Rindermarkt) 80331 München.

Die Ruffinihäuser sind eine Gruppe von drei Häusern, die von der charakteristisch-malerischen Architektur um die Jahrhundertwende geprägt sind. Benannt wurden die Häuser nach Johann Baptista Ruffini, einem bedeutenden Salzkaufmann im oberbayerischen Raum. Das Ruffinihaus an der Sendlingerstraße wurde von Gabriel von Seidl um 1905 erbaut, dessen Fassade bis unter das Dach besonders reichlich mit Fresken verziert ist.

Seit dem 6. April betreibt die Städtische Galerie im Lenbachhaus hier ihren Museumsladen, da die Lenbachsche Villa bis 2012 wegen der Generalsanierung geschlossen ist. Der angegliederte Kunstbau, der weiter für Sonderausstellungen genutzt wird, bietet nicht genügend Fläche für einen Shop. Außerdem freuen wir uns natürlich, nun auch in dieser zentralen Lage präsent zu sein.



Geschichte   Mitarbeiter   Förderverein   KiCo-Stiftung   Newsletter   Impressum   Netzwerk
    English Version