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Franz Marc, Tiger, 1912

Der Blaue Reiter auf Reisen

 

 

Stationen in Japan
Tokyo 23. November 2010 - 6. Februar 2011
Nagoya 16. Februar 2011 - 17. April 2011
Kobe 26. April 2011 - 26. Juni 2011
Yamaguchi 5. Juli 2011 - 4. September 2011

Zwischen November 2010 und September 2011 wird in vier japanischen Städten – Tokio, Nagoya, Kobe und Yamaguchi – eine prominente Auswahl von Bildern des "Blauen Reiter" aus dem Lenbachhaus gezeigt. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Frühwerk Wassily Kandinskys von seinen ersten "russischen" Bildern zu den abstrakten Kompositionen der Münchner Zeit. Auch die Entstehung der Gruppe und ihre ersten Aktivitäten – wie die Herausgabe des Almanachs und die 1. Ausstellung in der Modernen Galerie Thannhauser – sollen dem japanischen Publikum näher gebracht werden. Dem werden ausgesuchte Werke der Münchner "Malerfürsten" Franz von Lenbach und Franz von Stuck gegenüber gestellt. Dadurch wird einerseits die künstlerische Innovation des "Blauen Reiter" im zeitgenössischen Kontext unterstrichen und andererseits die Sammlungsgeschichte des Hauses veranschaulicht. So wird dem japanischen Publikum auch das Spannungsverhältnis zwischen dem historischen Ort "Lenbachhaus" und dem Sammlungsschwerpunkt "Blauer Reiter" vorgestellt.

 

Den Haag, Gemeentemuseum
6. Februar 2010 - 13. Juni 2010

Kandinsky und der Blaue Reiter
Anfang des 20. Jahrhunderts verursachte eine Gruppe von Künstlern in München großes Aufsehen. Sie nannten sich selbst "Der Blaue Reiter" und malten in einem expressiven, stark farbigen Stil lyrische Gemälde, die die Entwicklung des Eypressionismus in Deutschland einleiteten. Der Kopf der Gruppe waren der russische Künstler Wassily Kandinsky und der geistesverwandte Franz Marc. Obwohl der Blaue Reiter so wichtig für die weitere Entwicklung der Kunst der Moderne war, ist diese Ausstellung im Frühjahr 2010 die erste große Retrospektive dieser Arbeiten, die jemals in den Niederlanden gezeigt wurde. (Auszug aus dem Pressetext)
www.gemeentemuseum.nl

 

New York
18. September 2009 - 13. Januar 2010

Centre Pompidou, Paris und Guggenheim Foundation New York: Kandinsky - Absolut Abstrakt
Die Ausstellung " Kandinsky -- Absolut. Abstrakt" war nach ihrem Aufenthalt im Centre Pompidou in Paris (April bis August 2009) vom September 2009 bis Januar 2010 im Guggenheim Museum, New York zu sehen. Die herausragende Retrospektive, die von den drei Museen mit den größten Sammlungen an Werken Wassily Kandinskys weltweit zusammengestellt wurde, umfasst rund 95 Gemälde und deckt alle wichtigen Perioden des Gesamtwerks ab, wobei sich die Sammlungsschwerpunkte der drei Partnermuseen in idealer Weise ergänzen: Das Lenbachhaus kann aus seiner herausragenden Kollektion von Werken aus der Zeit des "Blauen Reiter" von 1908 bis 1914 schöpfen, die mit der Schenkung Gabriele Münters ins Haus kamen. Im Centre Pompidou liegt der Schwerpunkt auf Kandinskys Schaffen während der Russischen Revolution und seiner Zeit am Bauhaus von 1917 bis 1933. Zusätzlich befinden sich dort außergewöhnliche Werke der Pariser Periode, die von Nina Kandinsky gestiftet wurden. Schließlich ist dank der Ankäufe von Solomon R. Guggenheim und Hilla Rebay Kandinskys Spätwerk aus den Pariser Jahren von 1933 bis 1944 zusammen mit einigen frühen Schätzen aus der expressionistischen Phase im Guggenheim Museum in New York großartig vertreten.

Der Start der bislang einzigartigen Schau zu diesem herausragenden Vertreter der modernen Kunst und Begründer der abstrakten Malerei war am 25. Oktober 2008 im Lenbachhaus und bescherte uns über 400.000 Besucher. In Paris sahen die Ausstellung 750.000 Besucher, es war nach Dali und Matisse die erfolgreichste Ausstellung des Centre Pompidou und New York konnte knapp 470.000 Besucher verzeichnen, es war für das Guggenheim die bislang erfolgreichste Ausstellung.

 

Baden-Baden
27. Juni 2009 - 8. November 2009

185.000 Besucher sahen im Museum Frieder Burda in Baden-Baden einige bedeutende Werke unserer Sammlung "Der Blaue Reiter", kuratiert von Prof. Dr. Helmut Friedel, dem Direktor des Lenbachhauses und Dr. Annegret Hoberg, Sammlungsleiterin, Lenbachhaus München.
Insgesamt 80 Gemälde der, neben der „Brücke“, wichtigsten Künstlervereinigung des 20. Jahrhunderts in Deutschland waren vom 27. Juni bis 8. November 2009 zu sehen, z.B. so berühmte Werke wie Franz Marcs „Blaues Pferd I“ von 1911, August Mackes „Hutladen“ von 1913, Alexej von Jawlensky’s „Bildnis des Tänzers Alexander Sacharoff“ von 1909 und Gabriele Münters „Jawlensky und Werefkin“ von 1909.
Ergänzt wurde die Ausstellung von einer Auswahl an Schwarz-Weißfotografien von Gabriele Münter aus der gemeinsamen Zeit mit Wassily Kandinsky, die sie von 1902-1914 auf Reisen anfertigte. Sie dokumentieren sehr private Momente aus dem Leben der beiden Künstler, sind aber auch von hohem künstlerischem Wert.

 

 



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