Gastbeitrag von Rudolf King.

Der Kreis der Jungen Förderer des Lenbachhauses wurde ab dem Jahr 2009 aufgebaut. Bis zum Sommer 2013 war ich als Vorstand für diesen Förderverein verantwortlich. Da diese Zeit nun zu Ende geht, möchte ich zwei Erfahrungen, die mich besonders bewegten, heute mit Ihnen teilen:
Erstens ist dies die Freude an der Kunst, die ich bei den jungen Förderern erfahren durfte: es gab hier einen unvorstellbaren Willen, sich mit der Kunst auseinanderzusetzen, Neues zu lernen und in einen Bereich einzutauchen, der davor fremd und unglaublich umfangreich erschien.
Auch das positive und immer hilfreiche Verhältnis zwischen den jungen und den alten Förderern des Lenbachhauses hat mich tief beeindruckt.
Als Zweites berührt mich die enorme Offenheit und die Freundschaft, die uns alle verbindet und in Zukunft hoffentlich – ich zweifele nicht daran – verbinden wird. Dies ging weit über das hinaus, was man als Vorstand in einem Förderverein eines Museums erwarten könnte. Ich werde immer allen dankbar sein, die mich in der schweren Zeit, nach dem Tod meines Vaters, kontaktierten, um mich auf andere Gedanken zu bringen.
Ich war als ehrenamtlicher Vorstand angetreten und durfte viele neue Freunde gewinnen. Nach der Eröffnung des neuen Lenbachhauses endet jetzt meine Tätigkeit als Vorstand, um einem jüngeren Vorstandsmitglied Platz zu machen und ich trauere schon im Voraus ein wenig den schönen Zeiten nach.
Aber ich habe viele neue, junge, kunstinteressierte Freunde und in der Vorbereitung zu Ausstellungen und den Galerierundgängen auch Wissen, das ich sonst heute nicht hätte, gewonnen.
Mein Ehrenamt wurde mir also sehr großzügig vergütet. Danke dem Lenbachhaus München und seinen Förderern.

Rudolf King ist ein langjähriges Vorstandsmitglied der Förderer des Lenbachhauses und Mitbegründer der Jungen Förderer.

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