von Elisabeth Giers.

Anlässlich der Präsentation ‚Landschaftsmalerei des frühen 19. Jahrhunderts in Deutschland und Frankreich‘ aus der Christoph Heilmann Stiftung lud die Städtische Galerie im Lenbachhaus am 13. Mai rund 100 Gäste zu einem festlichen Empfang.

Im wiedereröffneten Lenbachhaus wird erstmals eine Auswahl von Werken aus der Christoph Heilmann Stiftung präsentiert. Diese Schau bildet den Auftakt für eine enge Zusammenarbeit, bei der rund hundert Werke aus der Stiftung dauerhaft in den Bestand des Lenbachhauses aufgenommen werden. Damit ist ein neuer Akzent gesetzt: Die Münchner Malerei des 19. Jahrhunderts, einer der ursprünglichen Sammlungsschwerpunkte der Städtischen Galerie, wird um Positionen der deutschen Romantik und der Schule von Barbizon bereichert. So erhält auch dieser Sammlungsbereich künftig eine internationale Ausrichtung. Zwischen den ausgestellten Werken ergeben sich vielfältige Beziehungen, die die Entwicklung der frühen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts exemplarisch nachvollziehbar machen.

Der festliche Abend bot den Gästen Gelegenheit, die im Nordflügel eingerichteten Kabinette zu besichtigen. Während des anschließenden Abendessens im neuen Atrium dankte das Lenbachhaus dem großzügigen Stifter Christoph Heilmann mit einem ganz besonderen Präsent, einer historischen Agave aus Metall, die einst zur Dekoration der Villenfassade gehörte.

Elisabeth Giers ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lenbachhause.

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