von Paula von der Heydt und Ronja Lotz.

Zur neuen Präsentation der Werke von Joseph Beuys mit anschließendem festlichem Abendessen lud die Städtische Galerie im Lenbachhaus am 30. April rund 200 Gäste in das Atrium ein.

In den ehemaligen Atelierräumen Franz von Lenbachs werden seit der Wiedereröffnung sowohl die Environments “zeige deine Wunde” (1974/75) und “vor dem Aufbruch aus Lager I” (1970/80) präsentiert als auch 15 frühe Werke des Künstlers. Diese überließ Lothar Schirmer der Städtischen Galerie im Lenbachhaus als Geschenk, ergänzt um 5 weitere Leihgaben. Die plastischen Arbeiten geben einen Einblick in das Frühwerk von 1948 bis 1972. Werke wie „Badewanne“ (1960) und „Hasengrab“ (1962-1967), „Zwei Berglampen“ (1953), „Lavendelfilter“ (1961) und „Gelose-Objekt“ (1968), „Ofen“ (1970), „Mäusestall“ (1968-1970), „Fisch“ (1964) u.a. veranschaulichen das skulpturale Verständnis dieses herausragenden Künstlers in eindringlicher Weise. In einer eigenen Abteilung können nun alle Etappen von Joseph Beuys‘ plastisch-bildhauerischem Schaffen exemplarisch gezeigt werden.

Die zweite Eröffnungsveranstaltung bot den Gästen die Gelegenheit, sich während des Essens auszutauschen und die Atmosphäre des neuen Atriums und die Ausstellung im Beuys-Flügel zu genießen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lenbachhauses freuten sich, dem großzügigen Stifter Lothar Schirmer zu diesem Anlass ebenfalls ein außergewöhnliches Geschenk zu überreichen: eine historische Säule aus der alten Bausubstanz des Lenbachhauses.

Paula von der Heydt ist Volontärin und Ronja Lotz ist Praktikantin in der Abteilung für Kommunikation.

Ein Gedanke zu “Wiedereröffnung Teil II des Neuen Lenbachhauses – Joseph Beuys

  1. Um diese Sammlung zu genießen, lohnt sich die 700km lange Fahrt nach München!

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